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Software-Schulung in Nohfelden für Feuerwehr-Führungskräfte und Verwaltung

Wachsende Anforderungen : Update für Wehrleute und Verwaltungsmitarbeiter

Die Digitalisierung betrifft alle und macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Daher haben sich kürzlich Führungskräfte der Feuerwehren sowie Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen im Landkreis St. Wendel im Nohfelder Rathaus zu einer Software-Schulung getroffen.

„Das vielfältige Aufgabenspektrum, steigende Einsatz-Zahlen und immer weniger Personal beschäftigen seit einigen Jahren vielerorts die Feuerwehren“, erklärt Daniel Gisch, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Nohfelden. Hinzu kämen ständig neue gesetzliche Vorschriften und wachsende Anforderungen im Bereich Verwaltung und Organisation. „Längst ist aus der einfachen Personal- und Geräteverwaltung eine komplexe Management- und Controlling-Aufgabe geworden, die viele Wehrführer und Kommunen an ihre Grenzen bringt“, berichtet Gisch. Immer mehr Daten und Informationen müssten in immer kürzerer Zeit erfasst, organisiert und ausgewertet werden.

Ebenso wachse der Bedarf der Verantwortlichen, jederzeit und schnellstmöglich auf alle Daten aus allen Bereichen zugreifen zu können. „Ohne den Einsatz von moderner EDV ist diese Aufgabe heutzutage nicht mehr zu bewältigen“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Gisch. Das sei auch der Grund gewesen, warum der Landkreis St. Wendel – Stichwort interkommunale Zusammenarbeit – bereits vor einigen Jahren eine einheitliche Verwaltungs-Software angeschafft habe. Die ständige Weiterentwicklung dieser Software mache es von Zeit zu Zeit jedoch erforderlich, Anwendertreffen zu organisieren, um sich über Erfahrungen auszutauschen und die eigenen Arbeitsabläufe zu verbessern.

Thorsten Albrecht von der Firma MP-SOFT-4-U GmbH erläuterte zu Beginn der Schulung die Möglichkeiten der Software, ehe er im anschließenden Workshop individuell auf die Fragen der einzelnen Teilnehmer einging. „Nun gilt es, die verschiedenen Arbeitsabläufe, beispielsweise bei der Gerätewartung, weiter zu vereinfachen und Software in die Arbeit stärker einzubinden“, erklärte Gisch abschließend.