So war der Umzug in Wolfersweiler

Fastnacht : So feierten die Narren in Wolfersweiler

Pünktlich zum Zugstart um 14.11 Uhr fing es in Wolfersweiler an zu nieseln.

Die Wetter-App auf dem Smartphone versprach Regen bis 15 Uhr und genau so kam es dann auch. Fast. Während sich der närrische Lindwurm durch die Straßen schlängelte, waren zunächst die Regenschirme die wichtigsten Utensilien. Manche nutzten auch die Gunst der Stunde und funktionierten die schützenden Accessoires flugs zu Auffangbehältern für Süßes um. Trotz des eher bescheidenen Wetters waren doch recht viele Besucher nach Wolfersweiler gekommen. „Mir senn gericht“, sagte Horst Kessler aus Mosberg-Richweiler und verwies auf seine Enkelkinder, die mit großen Taschen ausgerüstet waren, um all die Süßigkeiten nach Hause schleppen zu können. Angeführt wurde der Zug vom Wagen des CCW 19Uhr71 aus Wolfersweiler. Zugchef Olli war auch mit an Bord. „Leider haben drei Gruppen krankheitsbedingt absagen müssen“, erläutert er. Trotzdem dürften es wohl so rund 200 Aktive gewesen sein, die den 1,9 Kilometer langen Zugweg in neun Gruppen und Wagen absolvierten, schätzte der Zugchef. Mit dabei – wie auch an der Kappensitzung – der Spielmannszug Neunkirchen der Feuerwehr Löschbezirk Wellesweiler. Im Anschluss ging das närrische Treiben in der Halle weiter.

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