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So sieht das Geschäftsjahr 2019 bei Schmidt Küchen in Türkismühle aus

Geschäftsjahr 2019 : Im Jahr 2019 purzelten die Rekorde bei der Schmidt-Gruppe

Für das zurückliegende Wirtschaftsjahr vermeldet der Küchenhersteller erneut eine Reihe von Bestmarken.

Zeiten wie diese hat die Möbel-Branche noch nicht erlebt. Ja, hat die ganze Welt noch nicht. Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben fest im Griff. Die Auswirkungen von Covid-19 werden in den Bilanzen ganz vieler Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen. Dieser Tage präsentierte die Schmidt Groupe die Kennzahlen des abgelaufenen Kalenderjahres. Der französische Branchenprimus mit Wurzeln in Türkismühle legte weiter zu und konnte an das konstante Wachstum der vorherigen Jahre anknüpfen, teilt ein Sprecher mit. Für das Wirtschaftsjahr 2019 vermeldet der Möbelhersteller erneut eine Reihe von Bestmarken. So verzeichnete Schmidt beim Produktionsumsatz einen Schub um sieben Prozent auf nun 603 Millionen Euro – das ist der höchste Wert in der 86 Jahre währenden Unternehmensgeschichte.  Auch die Kurve beim Fachhandelsumsatz einschließlich der über die Gruppe gelieferten Elektro-Einbaugeräte stieg weiter an. Hier wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von sieben Prozent erwirtschaftet, was in der Endabrechnung einen Erlös von 1,74 Milliarden Euro bedeutet. Das ist ebenfalls die beste Leistung in der Historie des von Anne Leitzgen in dritter Generation geführten Familienunternehmens. „Wir gehen aus einer erfolgreichen Vergangenheit in eine gesicherte Zukunft. Sicherlich werden sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2020 auswirken.“

Doch zurück zu den Zahlen von 2019: Als europäische Nummer eins der Küchenstudio-Franchisegeber konnte die Gruppe bei der Anzahl der Exklusivhändler den positiven Trend der vergangenen Jahre ebenfalls fortsetzen und einen Maximalwert in der Firmenchronik erreichen: Die Flotte der Verkaufsstellen, die die Marke „Schmidt Küchen und Wohnwelten“ sowie zusätzlich in Frankreich und Belgien noch das Label „cuisinella“ führen, kletterte von 728 auf 756. Wobei der Vertrieb nunmehr in 27 und nicht mehr in 30 Ländern rund um den Globus erfolgt. In Deutschland gibt es weiterhin 44 Partnerhäuser.

Im Geschäftsjahr 2019 baute die Schmidt-Groupe ihre Attraktivität auch als Arbeitgeber weiter aus. Während die Belegschaft innerhalb des Konzerns mit 1750 Mitarbeitern fast gleichgeblieben ist, gab es in Deutschland eine Zunahme von rund acht Prozent auf nunmehr 187 Arbeitnehmer. Eine imposante Entwicklung weist das Zahlenwerk bei den Beschäftigten mitsamt den Kollegen aus den Partnerhäusern aus. Es wuchs von 6357 auf nunmehr 7120 – das sind 763 Angestellte mehr als noch im Vorjahr und ein Plus von zwölf Prozent. Schmidt produziert auf einer Fläche von rund 223 000 Quadratmetern und das überwiegend im Elsass – drei Werke befinden sich in Sélestat, eines am Hauptsitz in Lièpvre und hinzu kommt das im Produktionsverbund arbeitende deutsche Stammhaus inTürkismühle. Zudem gibt es ein Logistikzentrum in Bergheim. Alleine 2019 investierte die Gruppe nach eigenen Angaben 90 Millionen Euro in die Optimierung der Produktion.