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Winterquartier: Schafe als Naturschützer

Winterquartier : Schafe als Naturschützer

Schafe als Naturschützer. Wo gibt es denn sowas? Na in Eiweiler. Seit drei Monaten kämpfen die Tiere dort gegen den so genannten Riesenbärenklau. Die Pflanze wuchert auf den Wiesen am Ortsrand in Richtung Bosen.

Bei Kontakt mit der Haut verursacht sie Verbrennungen. „Die Jagdgenossenschaft hat uns auf das Problem aufmerksam gemacht“, erzählt Magnus Jung, Vorsitzender von Idee.on. Die Jugendhilfe-Organisation hat daraufhin gemeinsam mit der Naturlandstiftung die Vierbeiner angeschafft. Sie können den Riesenbärenklau essen, ohne sich zu verletzen. Junge Arbeitslose kümmern sich um die Schafe. „Das Ganze ist eine Naturschutzmaßnahme und ein Beschäftigungsprojekt in einem“, sagt Jung. Seit dieser Woche haben die Tiere jedoch Urlaub, sie sind in ihr Winterquartier auf den Peterberg umgezogen. Dort bleiben sie bis zu ihrem nächsten Einsatz im Frühjahr. sara/Foto:Konrad