"Saarpark-Center ist wichtiger Magnet"

"Saarpark-Center ist wichtiger Magnet"

Neunkirchen/Hamburg. Vor 40 Jahren hat das Nürnberger Franken-Center als erstes Einkaufszentrum der ECE seine Pforten geöffnet. Kurz zuvor, im Jahr 1965, hatte der Versandhauspionier Werner Otto (Otto Versand), der im August 2009 seinen 100. Geburtstag feierte, die ECE in Hamburg gegründet

Neunkirchen/Hamburg. Vor 40 Jahren hat das Nürnberger Franken-Center als erstes Einkaufszentrum der ECE seine Pforten geöffnet. Kurz zuvor, im Jahr 1965, hatte der Versandhauspionier Werner Otto (Otto Versand), der im August 2009 seinen 100. Geburtstag feierte, die ECE in Hamburg gegründet. Er legte damit den Grundstein für den Erfolg der Shopping-Center in Deutschland, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Alexander Otto, jüngster Sohn von Werner Otto und seit 2000 Chef des europäischen Shopping-Center-Marktführers, ist überzeugt: "Das Saarpark-Center Neunkirchen hat die Innenstadt von Neunkirchen nachhaltig gestärkt und ist gerade heute ein wichtiger Magnet für Kunden aus dem Umland." In den USA und Kanada hatte Werner Otto die ersten Shopping-Center gesehen. "Es reizte mich, so etwas auch in Deutschland zu erstellen." Am Anfang gab es im Franken-Zentrum - wie es damals hieß - etwa 40 Geschäfte auf einer Verkaufsfläche von 20 000 Quadratmetern. Erstmalig wurden die Geschäfte an einer überdachten Ladenstraße angeordnet. In den Jahren 1979, 1991 und 1993 erfolgten umfangreiche Optimierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. Das Franken-Center ist laut ECE das größte Einkaufszentrum Nordbayerns und zählt rund elf Millionen Besucher im Jahr. Es folgten das Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg-Poppenbüttel (1970), das Hessen-Center in Frankfurt-Bergen-Enkheim (1971), das Rhein-Center in Köln-Weiden (1972), das Roland-Center in Bremen-Huchting (1972), das Leo-Center in Leonberg (1973) und das Allee-Center in Essen-Altenessen (1973). Begünstigt durch den Bedeutungswandel der traditionellen Warenhäuser beschloss die ECE bereits Anfang der 80er Jahre, nach den Stadtteilzentren die Entwicklung von zentral-innerstädtischen Centern in Angriff zu nehmen. Wie gut die ECE diese Herausforderungen nach eigener Auffassung gelöst habe, dokumentierten bis heute Einkaufs-Center wie das Löhr-Center in Koblenz (1984), das Allee-Center in Remscheid (1986), das Saarpark-Center in Neunkirchen (1989) oder die City-Arkaden in Wuppertal (2001). heißt es in dem Pressetext. Die ECE habe damit eine Pionierfunktion für den Trend zu Innenstadt-Centern übernommen. In Braunschweig (1988), Bochum (1989), Nürnberg (1999) und Kassel (2002) habe die ECE zugleich frühzeitig Lösungen für aufgegebene Kaufhaus-Standorte entwickelt. Ziel der ECE sei es, für jede Stadt oder Region ein Unikat zu entwickeln. Als besonders spektakuläres Beispiel bezeichnet ECE die 2007 fertig gestellten Schloss-Arkaden in Braunschweig. Das erste ECE-Center außerhalb Deutschlands, die Galeria Dominikanska im polnischen Breslau, eröffnete im August 2001. Es folgten Center in Polen, Litauen, Tschechien, Ungarn, Österreich, Griechenland, der Türkei und in Dubai. In der Schweiz und in Russland hat die ECE 2009 die jeweils ersten Shopping-Center ins Management übernommen, im Frühjahr 2010 eröffnet in Sofia das erste bulgarische ECE-Center. Das Portfolio ist auf 90 Einkaufsgalerien in Deutschland und 24 Center im europäischen Ausland gewachsen und weist ein Marktwertvolumen von 17,5 Milliarden Euro auf. Täglich besuchen 2,75 Millionen Menschen die Center der ECE. 12 000 Einzelhandelsmieter erwirtschaften auf einer Verkaufsfläche von 3,5 Millionen Quadratmetern einen Umsatz von 13,1 Milliarden Euro. red

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