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Reichsgräfin bleibt konstant im Preis

Reichsgräfin bleibt konstant im Preis

Kreis Neunkirchen. Eine "Gräfliche Audienz" bei Kaffee und Kuchen mit der Ottweiler Reichsgräfin Catharina kostet an Wochentagen neun Euro, am Wochenende 14 Euro pro Person. Ein etwas vornehmerer gräflicher Empfang mit Sekt und Canapees kommt auf zwölf bzw. 17 Euro pro Gast

Kreis Neunkirchen. Eine "Gräfliche Audienz" bei Kaffee und Kuchen mit der Ottweiler Reichsgräfin Catharina kostet an Wochentagen neun Euro, am Wochenende 14 Euro pro Person. Ein etwas vornehmerer gräflicher Empfang mit Sekt und Canapees kommt auf zwölf bzw. 17 Euro pro Gast. So steht es in der Preisliste der Tourismus- und Kulturzentrale (TKN), einem Eigenbetrieb des Landkreises Neunkirchen. Die Entgeltordnung der TKN, seit vier Jahren in Kraft, wird teilweise angepasst. Dies billigte der Kreistag in seiner letzten Sitzung dieses Jahres einstimmig. Wobei die Preise für das "Anheuern" der Reichsgräfin ebenso unverändert bleiben wie der Eintritt für Kreishauskonzerte und die Kosten für Nordic-Walking-Kurse. Angehoben wurde das Salär für Führungen durch die Anlage Finkenrech und für die Kinderprogramme (Waldindianer, Brot backen und ähnliches). Neu im Angebot ist hier "Mit Tieren unterwegs". Ebenso kann man jetzt die Grillhütte auf Finkenrech mieten - für 35 Euro bis 30 Personen, darüber kostet es 60 Euro.Die TKN ist ab 2011 förderndes Mitglied in der THW-Helfervereinigung Neunkirchen. Dem stimmte der Kreistag einstimmig zu. Dieser Schritt sei ein "symbolischer Akt", so Landrat Rudolf Hinsberger, um das Mitwirken des THW bei der "SR-3-Sommeralm" auf der Redener Halde zu würdigen.

Auch einige Auftragsvergaben an kreiseigenen Schulen standen auf der Tagesordnung des Kreistages. So fällt die Erneuerung des Schulhofes an der Erweiterten Realschule (ERS) Ottweiler dank Geldes aus dem Konjunkturpakt Saar umfassender aus als zunächst geplant. Der bereits vergebene Auftrag an die Lebacher Firma Holz wurde um 100 000 Euro auf 214 000 Euro aufgestockt und umfasst nun auch den hinteren Teil des Schulhofes.

Ebenfalls vom Konjunkturpakt Saar profitiert die ERS Wellesweiler. Das Auftragsvolumen für die Sanierung der Fenster, die an die Metallbau-Firma Reco Ltd. aus Homburg vergeben ist, kann ausgedehnt werden: Von 223 000 auf 269 000 Euro.

Die Errichtung zweier weiterer Multifunktionsspielfelder an der ERS Wellesweiler sowie an der Gesamtschule Schiffweiler wurde an die Firma Becker, Taunusstein-Hahn, vergeben. Sie gab mit knapp 239 000 Euro das günstigste Angebot ab. Die Kosten sind durch Zuwendungen des Landes abgedeckt.