Rapper Zett blieb unerwähnt

Public Viewing Rapper Zett blieb unerwähnt Zu: „Sieg fürs Public-Viewing-Team“, SZ vom 23. Juni.



Auch ich war am Samstag in Borg beim großen Public Viewing mit RPR1. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich fand auch, dass die Leyker das Ganze sehr gut organisiert hatten. Ein spannender Fußballabend bei gutem Wetter und guter Stimmung.

Der Moderator von RPR1 kam etwas lasch rüber und hat sich nicht besonders viel Mühe gegeben, die Leute zu unterhalten. Für diese schwache Leistung hat er sicherlich ein Honorar erhalten und wurde zudem noch gut bewirtet. Das soll ihm aber vergönnt sein.

Aus gegebenem Anlass und auf Anfrage von RPR1 hatte sich der Rapper Zett bereit erklärt, in Borg aufzutreten und die Fußballfans mit seinem eigenen WM-Song in Stimmung zu bringen und unsere Nationalelf auch noch musikalisch zu unterstützen.

Er hat das selbstverständlich unentgeltlich und gerne getan und hatte noch seinen "Adlerboss" mitgebracht, als Spezial-Effekt. Ich finde, er und der Adlerboss haben einen guten Auftritt hingelegt, was der Applaus bestätigte, und auch die Rückmeldungen aus dem Publikum waren durchaus positiv.

Die beiden haben weder ein Honorar noch ein "Freibier" dafür kassiert, dass sie sich die Mühe gemacht haben, in Borg aufzutreten und an der Programmgestaltung mitzuwirken, wie die anderen vielen Helfer auch, die in Ihrem Bericht wenigstens lobend erwähnt wurden. Stattdessen taucht aber weder sein Name noch irgendein Foto des Auftritts in Ihrem Bericht über diese Veranstaltung in Borg auf.

Für mich ist das eine enttäuschende journalistische Leistung und eine Ignoranz, die die beiden nicht verdient haben.

Margarete Bollinger, Büdingen