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Projekt am Umwelt-Campus Birkenfeld will Mädchen in MINT-Berufe bringen

Projekt am Umwelt-Campus Birkenfeld : Ein Preis ging auch nach St. Wendel

Die besten Plakate eines Klimaschutz-Wettbewerbs wurden nun ausgezeichnet.

Die Preise für die besten Plakate zum Klimaschutz-Wettbewerb als Teil des Forschungsprojekts MINTcoach am Umwelt-Campus Birkenfeld sind dieser Tage überreicht worden. Um die Teilnehmenden für die Themen Klimawandel und Treibhauseffekt zu sensibilisieren, wurde Ende 2019 ein Wettbewerb initiiert, bei dem Schüler ein Poster zum Thema „Was können wir für den Klimaschutz tun?” entwerfen sollten. Wie eine Sprecherin weiter berichtet, wurden die besten Poster in einer entsprechenden App veröffentlicht und konnten von den Teilnehmenden per Online-Abstimmung bewertet werden. Die Preise für die drei Gewinner-Poster konnten aufgrund der Pandemie erst jetzt überreicht werden.

Den ersten Platz belegt die Klasse 7c des Gymnasiums Birkenfeld mit ihrem Poster. Ihr wurde ein Experimentierkasten zu den Themen Klima, Wetter und Umwelt überreicht. Der zweite Platz, je ein Solarbausatz und ein Buch zum Klimaschutz, ging an fünf Schülerinnen der Klasse 7a, ebenfalls vom Gymnasium Birkenfeld. Den dritten Platz belegte eine Schülerin des Cusanus-Gymnasiums in St. Wendel. Sie erhielt ebenfalls einen Solarbaukasten.

Zum Abschluss des Projekts wurden außerdem die Teilnehmenden ausgezeichnet, die die App am intensivsten genutzt hatten. So erhielten von jeder der sieben teilnehmenden Schulen der Region jeweils drei bis fünf Kinder Buchpreise mit Kurzportraits zu 50 außergewöhnlichen Wissenschaftlerinnen der Geschichte.

Das Forschungsprojekt MINTcoach hat laut Sprecherin zum Ziel, MINT-Begabungen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei Schülerinnen der sechsten und siebten Klasse zu erkennen und zu fördern. So soll langfristig der Anteil von Frauen in den entsprechenden Berufszweigen erhöht werden. Das Projekt, dessen Leitung am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier angesiedelt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Im Mittelpunkt des Projekts stand eine Smartphone-App, die am Umwelt-Campus unter Mitarbeit von Studierenden der Informatik entwickelt wurde. Darin wurden den Kindern spielerisch MINT-Themen und -Berufe nähergebracht. Zusätzlich wurden Exkursionen – beispielsweise in den Nationalpark – und mehrere Workshops angeboten, bei denen die in der App behandelten MINT-Themen erforscht werden konnten.

Mehr Frauen in die MINT-Fächer bringen, dieses Ziel verfolgt der Umwelt-Campus. Foto: dpa-tmn/Westend61

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