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Pesch soll der SG Dirmingen-Berschweiler das Glück zurückbringen

Pesch soll der SG Dirmingen-Berschweiler das Glück zurückbringen

Berschweiler. Die SG Dirmingen-Berschweiler, Drittletzter der Fußball-Bezirksliga St. Wendel, hat einen neuen Trainer: Vergangene Woche wurde der 45-jährige Roland Pesch (Foto: Bastuck) der Mannschaft als Nachfolger von Karsten Scherer vorgestellt. Scherer, der erst zu Rundenbeginn seine erste Trainerstelle bei der neu gegründeten Spielgemeinschaft angetreten hatte, war am 26

Berschweiler. Die SG Dirmingen-Berschweiler, Drittletzter der Fußball-Bezirksliga St. Wendel, hat einen neuen Trainer: Vergangene Woche wurde der 45-jährige Roland Pesch (Foto: Bastuck) der Mannschaft als Nachfolger von Karsten Scherer vorgestellt. Scherer, der erst zu Rundenbeginn seine erste Trainerstelle bei der neu gegründeten Spielgemeinschaft angetreten hatte, war am 26. Oktober entlassen worden. "Menschlich hat Karsten super zu uns gepasst, und auch die Kameradschaft wurde gepflegt. Aber wir mussten reagieren, weil wir seit dem zweiten Spieltag sieglos waren und einfach die Punkte fehlten", sagt der Spielausschuss-Vorsitzende der SG, André Kirsch.Vor einer Woche beim Heimspiel von Dirmingen-Berschweiler gegen den SV Überroth saß mit Jugendtrainer Andreas Wagner ein Interimstrainer auf der Bank. Mit ihm gab es den zweiten Saisonsieg. Die SG siegte durch ein Tor von Steven Huber mit 1:0. Der Erfolg war wichtig, um den Kontakt zu den Nicht-Abstiegsplätzen nicht zu verlieren. Neue Hoffnung keimte also für die SG im Kampf um den Ligaverbleib auf. Der soll jetzt mit Pesch geschafft werden. "Wir wollten einen erfahrenen Trainer holen, der gleich weiß, wo er den Hebel ansetzen muss", berichtet Kirsch. Pesch war bis Ende vergangener Saison als Spielertrainer beim A-Ligisten SV Bubach-Calmesweiler tätig. Davor arbeitete er mehrere Jahre beim Bezirksligisten FC Uchtelfangen. In den letzten Wochen war Pesch noch als Spieler beim SG-Ligakonkurrenten SV Scheuern aktiv. Da er für Scheuern die Fußballschuhe schnürte, kann Pesch auch erst nach der Winterpause als Spielertrainer arbeiten. Zuvor wird er sich mit dem Platz auf der Bank begnügen müssen.Zum Einstand beim starken Aufsteiger SF Güdesweiler gab es für Pesch aber jetzt an diesem Samstag eine 1:3-Niederlage. In der Winterpause soll der Kader größer werden, damit die SG nicht absteigen muss. "Wir werden uns um zwei bis drei Neuverpflichtungen bemühen. Vor allem einen Stürmer hätten wir noch gerne", sagt André Kirsch. sem