Pater Josef Jörgens vom Johanneum gestorben

Pater Josef Jörgens vom Johanneum gestorben

Pater Josef Jörgens ist tot. Der langjährige Lehrer und Seelsorger am Gymnasium Johanneum in Homburg starb am vergangenen Freitag im Alter von 78 Jahren.

Jörgens wurde 1936 in Oberhausen-Sterkrade geboren und schloss sich nach dem Abitur der Gemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare an. Die erste Profess legte er 1959 ab. Die theologischen Studien absolvierte er in Kleve und Arnsberg-Oeventrop. Zum Priester wurde er 1964 geweiht.

Ein Jahr später wurde Josef Jörgens ans Johanneum in Homburg versetzt. Nach einem Jahr Präfektentätigkeit und Studium an der Universität Saarbrücken und dem Referendariat in Neunkirchen begann er in der Homburger Privatschule seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer, wo er bis zu seinem Ruhestand katholischen Religionsunterricht und Mathematik unterrichtete. Viele Jahre leitete er zusätzlich das Silentium - die freiwillige Nachmittagsbetreuung der Schule. An den Wochenenden übernahm er gern liturgische Dienste in den Homburger Pfarrgemeinden und darüber hinaus.

Trotz zahlreicher Krankheiten war er immer ausgeglichen, wie seine Glaubensbrüder des Konvents am Johanneum, in einer Pressemitteilung weiter schreiben. Bei seinen Mitbrüdern, den Lehrern und seinen Schülern waren seine Gradlinigkeit, Aufrichtigkeit sowie seine Gewissenhaftigkeit - verbunden mit dem ihm eigenen trockenen Humor - geschätzt.

Pater Jörgens wird am kommenden Freitag auf dem Klosterfriedhof in Münster-Hiltrup, dem Sitz der Herz-Jesu-Missionare, beigesetzt. Zuvor findet dort um 11 Uhr eine Eucharistiefeier in der Klosterkirche statt.

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