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Notruf-Missbrauch: Jugendlicher löst Großalarm aus

Notruf-Missbrauch: Jugendlicher löst Großalarm aus

35 Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei sind am Montagnachmittag an die Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle geeilt. Zur gleichen Zeit startete ein Rettungshubschrauber mit dem gleichen Ziel.

"Als wir auf dem Schulhof ankamen, herrschte ganz normaler Schulbetrieb", berichtet ein Sprecher der Polizei . Was war passiert? Gegen 13.53 Uhr gab die Leistelle auf dem Winterberg Alarm. Laut Daniel Gisch, Sprecher der Feuerwehr in der Gemeinde Nohfelden, meldete ein Schüler einen Brand im Heizungsraum der Schule. Doch als die Helfer dort ankamen, war weder das Gebäude evakuiert noch jemandem etwas von einem Brand bekannt. Nach Kontrolle des Gebäudes gab die Feuerwehr Entwarnung: kein Feuer.

Der Alarm war ein Schülerstreich, der allerdings ernste Konsequenzen hat. Wie die Polizei mitteilt, laufen die Ermittlungen. Aus einer Jugendgruppe heraus soll das Handy eines Schülers für den fingierten Hilferuf benutzt worden sein. Der Missbrauch des Notrufes ist eine Straftat. Noch stehe der Verursacher laut Polizei nicht fest. Dieser müsse mit einer ordentlichen Rechnung der fälschlich alarmierten Rettungskräfte rechnen. Der Hubschrauber konnte noch unterwegs gestoppt werden. Abgehoben hatte er aber bereits.

Im Einsatz waren: die Löschbezirke Nohfelden, Bosen-Eckelhausen, Mosberg-Richweiler, Türkismühle , Walhausen und Wolfersweiler, zwei Rettungswagen aus Türkismühle und Otzenhausen sowie die Polizei .