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Nohfeldener Feuerwehr rettet vergangenes Jahr 24 Menschen

Bilanz : Nohfeldener Feuerwehr rettet  24 Menschen in 2020

Die Helfer ziehen Bilanz eines von der Corona-Pandemie geprägten Jahres, in dem es insgesamt 118 Einsätze gab. 

Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen der Gemeinde Nohfelden blicken auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Auch sie wurden durch die Corona-Pandemie gezwungen, in ihrer täglichen Arbeit umzudenken. Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft musste der Übungs- und Ausbildungsbetrieb zeitweise eingestellt werden, beziehungsweise konnte er lediglich in Kleingruppen oder online stattfinden. Hiervon betroffen waren auch die Gruppenstunden und Freizeitaktivitäten der Jugendfeuerwehr. „Die Mädchen und Jungen konnten sich nur zu wenigen Veranstaltungen treffen und erhielten daher Rätsel- und Bastelaufgaben für zu Hause“, sagt Daniel Gisch, Sprecher der Wehr.

Trotz vieler Einschränkungen hatten die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr alle Hände voll zu tun. Die Frauen und Männer wurden zu insgesamt 118 Einsätzen alarmiert, bei denen 24 Menschen gerettet werden konnten. „Für eine Person kam leider jede Hilfe zu spät“, blickt Gisch zurück. Bei den Unglücksfällen handelte es sich um 34 Brände, 69 Hilfeleistungen und 15 Fehlalarme. Lockdown, Kurzarbeit und Arbeiten im Homeoffice hatten sich dabei, insbesondere tagsüber, positiv auf die Einsatzbereitschaft der zwölf Löschbezirke ausgewirkt, da sich zahlreiche Feuerwehrangehörige häufiger zuhause aufhielten als üblich.

Der Feuerwehr der Gemeinde Nohfelden gehören derzeit 588 Mitglieder an – 322 Frauen und Männer der Einsatzabteilung, 141 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr, 32 Kinder der Vorbereitungsgruppe sowie 93 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. Für die Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben stehen 24 Fahrzeuge und sieben Anhänger mit diversen modernen Gerätschaften zur Verfügung. „Wer bei der Feuerwehr mitmachen möchte, ist jederzeit willkommen“, sagt Gisch.