1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nohfelden

Neuer LTE und 5G-Funkmast der Telekom im Ortsteil Eiweiler

Neuer Funkmast in Eiweiler : Funklöcher müssen jetzt nicht mehr gejagt werden

Nohfelden war eine der ersten Gemeinden, die den Zuschlag für einen Mobilfunkmasten der Deutschen Telekom erhielt.

Die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ macht keine Pause, verkündet ein Sprecher der Deutschen Telekom in einer Pressemitteilung. Standortvorschläge werden bewertet, vor Ort gibt es Begehungen, Standorte werden gebaut und eingeschaltet. Die Gemeinde Nohfelden ist nun erste Kommune im Saarland, die den Prozess von der Bewerbung bei „Wir jagen Funklöcher“ bis zur Einschaltung komplett durchlaufen hat. Wie der Sprecher weiter erläutert, wurden nun die Frequenzen für GSM am Funkmast eingeschaltet – es folgte die Zuschaltung der breitbandigen LTE-Frequenzen. Jetzt können die Nohfeldener mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s (Megabits pro Sekunde) mobil ins Internet gehen. Auch der neue Funkdienst 5G steht jetzt für Telekom-Kunden zur Verfügung.

Nohfelden war eine der ersten Gemeinden, die als Teil von „Wir jagen Funklöcher“ den Zuschlag für einen Mobilfunkmasten erhielt. Als Standort für die neue Antenne schlug die Nationalpark-Gemeinde einen ungenutzten, 28 Meter hohen Schleuderbetonmast – ein ehemaliger Fernsehumsetzer – im nördlichen Bereich des Ortsteils Eiweiler vor.

Eine erste Abschätzung bei einer bautechnischen Begehung verlief positiv, auch der Funknetzplaner der Telekom hatte diesen Standort positiv bewertet. Der Funkmast wurde aus der Ortsmitte mit einer etwa 300 Meter langen Glasfaser angebunden. Nohfeldens Bürgermeister Andreas Veit (CDU) sagt: „‚Wir jagen Funklöcher‘ ist eine großartige Idee der Telekom. So kommen auch Kommunen an einen zeitgemäßen Mobilfunkempfang mit LTE und jetzt sogar schon 5G, die sonst wegen ihrer Größe oder Lage niemals zum Zuge gekommen wären. Die Zeiten, in denen wir zum Telefonieren zwei Kilometer weit fahren mussten, sind damit vorbei“. Und die Ortsvorsteherin aus Eiweiler, Sandra Jung, ergänzt: „Seit vielen Jahren hat die Bevölkerung von Eiweiler gefordert, die Mobilfunkversorgung auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Ich bin froh, dass wir dieses Ziel endlich erreicht haben.“

Im vergangenen Jahres bewarben sich insgesamt 539 Kommunen um einen LTE-Mobilfunkmast der Telekom: Hand in Hand mit den Kommunen werden  Funklöcher identifiziert, Standorte für Masten gefunden und schnelle Genehmigungen erteilt, so der Unternehmens-Sprecher weiter. Bewerbungen gingen aus allen Teilen Deutschlands ein. Besonders viele Bewerbungen kamen dabei aus Rheinland-Pfalz (133), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95) und Bayern (70). Insgesamt gab es 624 Bewerbungen, da einige Kommunen mehrere Ortsteile meldeten.