Neuem Hotel den Boden bereiten

Der Rabenkopf am Bostalsee ist eine Baustelle. Die Arbeiten für das Hotel am Bostalsee haben begonnen. Die Zufahrtsstraße ist fertig, die Baugrube wird ausgehoben. Im November ist die Grundsteinlegung geplant. Im Spätherbst 2016 soll das 200-Betten-Hotel fertig sein.

Wer von Gonnesweiler aus den Parkplatz am Staudamm ansteuert, der kommt an der Zufahrt für das neue Hotel am Bostalsee vorbei. Mit dem Bau dieser Zufahrt sind die Arbeiten für das neue Hotel am Bostalsee angelaufen. Etwa ein Kilometer Kanal hat die Firma Backes im Auftrag des Investors, der Hotelkultur GmbH, verlegt, die Straße auf den Rabenkopf gebaut. Die ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, dient als Zufahrt für die Baustellenfahrzeuge.

Das kurze Straßenstück führt mitten durch den Wald, erst auf dem Rabenkopf selbst öffnet sich das Gelände. "Wir haben nur so viel gerodet, wie wir für die Straße gebraucht haben", sagt Bauherr Gottfried Hares, ehemaliger Geschäftsführer von Pizza Wagner. Schon bei der Anfahrt soll der Besucher künftig das Gefühl haben, mitten in der Natur zu sein. Dieses Eingebettetsein in die Landschaft soll auch das Hotel vermitteln, Hares spricht vom Lodge-Charakter.

Noch aber ist das Plateau des Rabenkopfes eine einzige große braunrote Erdmasse. Das Loch der Baugrube ist ausgehoben, an anderer Stelle wird aufgeschüttet, wird das Gelände für die Parkplätze modelliert. Ein tiefer Einschnitt ist zu erkennen, in dem später einmal das hoteleigene Schwimmbad seinen Platz haben soll. Bagger, Traktor samt Hänger und Schauffellader haben zurzeit das Sagen. Mitte September hat die Firma Backes mit den Erdarbeiten begonnen, die im Oktober abgeschlossen werden sollen. Die Ausschreibungen für Bodenplatte und Rohbau laufen laut Hares. Wenn es das Wetter zulässt, soll auf dem Rabenkopf auch im Winter weitergearbeitet werden.

Fertig im Herbst 2016

Die Grundsteinlegung ist für November geplant, Richtfest soll im Spätsommer des kommenden Jahres sein. Die Fertigstellung des Hotels ist für den Spätherbst 2016 anvisiert, erklärt Christian Sersch, Schwiegersohn von Gottfried Hares, der gemeinsam mit seiner Frau Kathrin die Geschäftsführung der Hotelkultur GmbH innehat. Beide werden später auch das Hotel betreiben.

Was aber entsteht auf dem Rabenkopf: Ein Wellness- und Spa-Hotel mit 100 Zimmern und 200 Betten. Im Erdgeschoss werden unter anderem Foyer, Restaurant, Veranstaltungsraum untergebracht sowie der Wellnessbereich. Zudem gibt es Saunen und ein Schwimmbad mit Innen- und Außenbereich. Die Gästezimmer werden im ersten und zweiten Geschoss des Hotels gebaut. Geplant ist auch eine große Terrasse. Zwei Wege werden vom Hügel hinunter an den Bostalsee und den Rundweg führen. "Denn natürlich sind bei uns auch Tagesgäste willkommen", unterstreicht Sersch.

Die Investition in den Hotelbau beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag, sagt Gottfried Hares. Beim Bau setze man, wann immer möglich, auf Unternehmen aus der Region. Damit habe man in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Da der Investor auch Betreiber des Hotels sei, sei man an langfristigen Partnerschaften interessiert.

Nach dem ursprünglichen Konzept sollte mit dem Hotelbau schon im Herbst 2012 begonnen werden. "Wir haben uns bewusst Zeit gelassen, um die optimale Planung zu erarbeiten", erklärt Hares die Verzögerung.