Neue Spielbank eröffnet Ende Mai

Neunkirchen. Ende Mai soll die neue Spielbank in Neunkirchen auf dem ehemaligen BMW-Gelände an der Fernstraße eröffnet werden (wir berichteten). Alfons Ewen, Technik-Chef der Saarland-Spielbank, dem Tochterunternehmen von Saartoto, berichtete jetzt auf Anfrage unserer Zeitung, dass derzeit die Vorbereitungsarbeiten liefen. "Alles läuft planmäßig", sagte Ewen

 Zirka 200 Spielautomaten werden für Neunkirchen angeschafft. Foto: dpa

Zirka 200 Spielautomaten werden für Neunkirchen angeschafft. Foto: dpa

Neunkirchen. Ende Mai soll die neue Spielbank in Neunkirchen auf dem ehemaligen BMW-Gelände an der Fernstraße eröffnet werden (wir berichteten). Alfons Ewen, Technik-Chef der Saarland-Spielbank, dem Tochterunternehmen von Saartoto, berichtete jetzt auf Anfrage unserer Zeitung, dass derzeit die Vorbereitungsarbeiten liefen. "Alles läuft planmäßig", sagte Ewen. Sozusagen gerade auf dem Weg nach London, um zirka 200 Geräte für die Neunkircher Spielbank zu kaufen, teilte er mit, dass das neue Haus täglich von 11 bis 5 Uhr morgens geöffnet sein werde. Die derzeitige Spielbank in der Bahnhofstraße werde dann geschlossen. Die neun Angestellten würden dann ab Mai in der neuen Spielbank arbeiten. "Zusätzlich werden wir voraussichtlich ein bis drei neue Mitarbeiter einstellen", sagte Ewen. 7,5 Millionen Euro wird für das neue Casino ausgegeben. Zirka die Hälfte des Geldes entfalle laut Ewen auf den Kaufpreis. In das 2000 Quadratmeter große Gebäude werde auch jede Menge Gastronomie integriert. Platz sei für zirka 2500 Besucher. "Wenn täglich 500 Gäste kommen, sind wir zufrieden", sagte der Technik-Chef. Die Besucherzahl im derzeitigen Casino in der Bahnhofstraße gehe mehr und mehr zurück. Ewen sagte: "Das Angebot der Spielgeräte ist nicht gut, und auch die Lage ist schlecht." Aber auch wenn sich das staatliche Spielcasino in Neunkirchen einen attraktiven Standort gesucht hat, soll Neunkirchen nach dem Willen von Verwaltung und Stadtrat keine "Spielstadt" werden (wir berichteten). Für die sogenannten Mischgebiete entlang der Westspange wurde deshalb vor knapp einem Jahr die Änderung des Bebauungsplanes für das Grubengelände König auf den Weg gebracht, ebenso wie eine Veränderungssperre. Zudem möchte Oberbürgermeister Decker dem Stadtrat die Aufstellung eines weiteren Bebauungsplanes im Bereich der Kernstadt vorschlagen, der insbesondere auch Regelungen zu Vergnügungsstätten beinhalten soll. Genauer gesagt soll die überarbeitete Bauleitplanung laut Stadt private Vergnügungsstätten wie Spielhallen ausschließen. Denn: "Die Stadt ist insgesamt mit Glücksspielbetrieben reichlich "gesegnet". In bestimmten Bereichen wollen wir aber keine solchen Betriebe", sagte Oberbürgermeister Friedrich Decker gestern auf Anfrage. Er informierte auch darüber, dass es auch Probleme mit sogenannten Wettbüros im Stadtgebiet gebe. "Wir überprüfen derzeit fünf Wettbüros und Internetcafés im Bereich Bahnhofstraße/Hüttenberg auf bau- und gewerberechtliche Zulassung. Wir werden verstärkt darauf achten, dass sich Glücksspielbetriebe nicht weiter ausbreiten", so Decker weiter.