Neuigkeiten zur Strandkorb-Reihe Noch mehr Musik und Comedy am Bostalsee

Bosen · Tom Schwarz gibt weitere Künstler für die Strandkorb-Reihe am Bostalsee bekannt und verrät, warum er die App Luca so schätzt.

 Blick in das Rund des Sparkassen-Parks in Mönchengladbach.

Blick in das Rund des Sparkassen-Parks in Mönchengladbach.

Foto: Maris Rietrums

„Täglich kommen Angebote rein“, sagt Veranstalter Tom Schwarz. Der Inhaber von Car Concerts ist nach wie vor dabei, an dem Programm für die Standkorb-Open-Air-Reihe am Bostalsee zu feilen. Der Startschuss dazu fällt am 27. Mai. Ab dann sind fünf Wochen lang 711 Strandkörbe auf dem Areal der Festwiese platziert. Viele Konzerte sind schon fix, aber der Kalender bietet noch einige freie Termine. „Wir haben keine Deadline für das Programm“, sagt Schwarz. Solange es noch freie Tage gibt, können wir noch planen.“

Den ersten Konzertabend der Reihe am Donnerstag, 27. Mai, bestreiten die Bigband der Polizei des Saarlandes und die Söhne Mannheims. Wobei letztere in einer Sommer-Acoustic-Formation mit fünf Künstlern auftreten. „Es wird eine Art Best-of-Programm der Söhne Mannheims“, verrät der Eventprofi. Derzeit seien die Musiker dabei, die Songs gemeinsam mit der Bigband zu arrangieren. „Der Abend wird in drei Blöcke aufgeteilt. Zunächst spielt die Bigband der Polizei alleine, im zweiten Teil tritt sie mit Sänger Detlef Malinkewitz und im dritten Block mit den Söhnen Mannheims auf.“

Nicht nur Musik, sondern auch Comedy spielt in dem Programm eine Rolle. So wird am Donnerstag, 17. Juni, Markus Krebs am Bostalsee zu Gast sein. Drei Tage später, am 20. Juni, heißt es „Kölsch im Strandkorb“. Passend zum Motto sind die Bands Brings und Kasalla am Start. Bereits um 19 Uhr gibt es einen regionalen Anheizer: die Konsorten. „Wir berücksichtigen auch saarländische Künstler“, sagt Schwarz. Und hat dafür gleich noch ein zweites Beispiel im Programm. Denn der 1. Juli ist für die Formation The New Generation reserviert.

 Comedian Markus Krebs kommt an den Bostalsee.

Comedian Markus Krebs kommt an den Bostalsee.

Foto: Matthias K.

Insgesamt 21 Shows sind bereits in der Open-Air-Reihe terminiert. Es treten ebenfalls am Bostalsee auf: Helge Schneider (30. Mai), Glasperlenspiel (2. Juni), God Save the Queen (7. Juni: Zusatzshow), Joris (11. Juni), Daniel Wirtz (15. Juni), Stefanie Heinzmann (24. Juni), VNV Nation (26. Juni), Paul Panzer (27. Juni), Comedy Splash (30. Juni), Schandmaul (3. Juli) und Element of Crime (4. Juli). Für all diese Termine gibt es noch Tickets. Bereits ausverkauft sind die Konzerte von Laith Al-Deen (28. Mai), God Save the Queen (6. Juni), Philipp Poisel (10. Juni), Gentleman (12. Juni), Völkerball (18. Juni), Culcha Candela (19. Juni) und In Extremo (25. Juni).

Wenn die Konzerte am Bostalsee starten, dann ist auch Luca dabei. Diese App wurde von den Musikern der Fantastischen Vier sowie den Unternehmen Nexenio und Culture4life entwickelt, um eine sichere, lückenlose und schnelle Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall zu ermöglichen. Nun geht die App noch einen Schritt weiter. Per QR-Code sollen darauf auch die Ergebnisse von Corona-Schelltests dokumentiert werden. Möglich macht dies eine Kooperation. Wie Tom Schwarz berichtet, arbeitet die Luca-App nun mit dem Kölner Unternehmen Ticket i/O zusammen, über das auch Tom Schwarz die Karten für die Strandkorb-Open-Airs verkauft. Ticket i/O koordiniert die Reservierung für hunderte Testzentren deutschlandweit, erläutert er.

Tom Schwarz selbst ist mit seiner Eventfirma sozusagen Dienstleister in einigen privaten Testzentren im Saarland wie beispielsweise in Püttlingen. Während Apotheker Patrik Roether aus Püttlingen den medizinischen Part übernimmt, kümmert sich Schwarz um Hygienekonzept, Personal und ähnliches. „Weitere solcher Schnelltestzentren in der Region sind in Planung“, so Schwarz.

Mit einem Beispiel verdeutlicht er den Vorteil, den er in der Luca-App sieht: „Ich scanne mich damit bei einem Restaurant ein. Dann hat der Gastronom meine Kontaktdaten und zugleich die Bestätigung, dass ich negativ getestet bin.“ Die Daten können ebenfalls an Gesundheitsämter übermittelt werden. „So ist es für diese auch möglich, Statistiken zu führen.“

Auch diejenigen, die kein Smartphone besitzen oder zu viel Technik scheuen, kann Schwarz beruhigen. Zum einen kann die Luca-App auch über spezielle Schlüsselanhänger laufen. Zum anderen gewährt auch der Ausdruck des Testergebnisses mit QR-Code den Eintritt zu den Konzerten. Für den Eventprofi ist die Kombination Strandkorb-Konzerte, Luca-App und Schnelltests eine runde und sichere Sache.

Tickets gibt’s im Internet: