Nalbach soll attraktiver werden

Die Nalbacher Ortsmitte rund um den Hubertusplatz wird endlich neu gestaltet. Eine Million Euro stehen dafür zur Verfügung, bestätigte Bürgermeister Peter Lehnert. Ein Verkehrskonzept ist Grundlage für die Planungen.

Die Nalbacher Ortsmitte wird in den nächsten zwei Jahren erheblich umgestaltet. Hierfür stehen der Primstalgemeinde insgesamt über eine Million Euro zur Verfügung. Allein 700 000 Euro davon kommen aus dem Topf des Städtebauförderprogramms. Dies bestätigte Bürgermeister Peter Lehnert. Innenministerin Monika Bachmann hatte Lehnert kürzlich einen ersten Scheck in Höhe von 200 000 Euro für die Sanierung des Nalbacher Ortskerns überreicht. Zudem investiert die Kreissparkasse Saarlouis (KSK) einen siebenstelligen Betrag in den Bau eines neuen Filialgebäudes am Hubertusplatz. Das gegenüberliegende Nalbacher Pfarrhaus wird originalgetreu renoviert, bestätigte Andreas Dillhöfer, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Nalbacher Kirchengemeinde.

Leerstände als Problem

Immer mehr Leerstände in Ladenlokalen, eine beengte Verkehrsführung und Parkplatzprobleme machten die Hubertusstraße als Einkaufsstraße in den letzten Jahrzehnten weniger attraktiv. Nachdem die KSK zwei marode Gebäude vor der Kirche aufgekauft hatte und diese Altbauten im Jahr 2011 abreißen ließ, flammten neue Diskussionen auf um die Gestaltung des Hubertusplatzes und der Ortsmitte. "Im Einvernehmen mit unseren Bürgern, heimischen Geschäftsleuten, der KSK sowie Kirchengemeinde und mehreren Planungsbüros werden wir die Neugestaltung der Ortsmitte voranbringen", gab Bürgermeister Lehnert zu verstehen. Von der KSK und Kirchengemeinde engagierte Planer werden mit einem von der Gemeinde beauftragten Planungsbüro Vorschläge für die Neugestaltung des Ortskerns erarbeiten und untereinander abstimmen.

Die KSK plant, im Laufe des nächsten Jahres ein Filialgebäude am Hubertusplatz zu bauen. "Der Neubau unseres Sparkassengebäudes bringt erhebliche Vorteile für die Ortsmitte. Hiervon werden Geschäftsleute und Bewohner in Nalbach gleichermaßen profitieren", sagte Vorstandsmitglied Stephan Eisenbart.

"Als nächstes wird ein neues Verkehrskonzept erstellt, das wir als Grundlage für alle weiteren Planungen benötigen", erläuterte Martin Wörner, Abteilung Umwelt-/Klimaschutz und Dorfentwicklung im Nalbacher Rathaus. "Die Neugestaltung der Ortsmitte müssen wir wohlüberlegt mit Akzeptanz der Menschen in unserem Dorf umsetzen", betonte Ortsvorsteher Albert Steinmetz. "Das wird eine in die Zukunft gerichtete Investition, die Nalbach deutlich verändern und attraktiver machen wird", meint Bürgermeister Lehnert.