Nachschlag für Lauterbachhalle

Die Lauterbacher können sich freuen. Dank eines kräftigen Zuschusses aus Saarbrücken will die Stadt nun bei der Sanierung ihrer Halle in den Endspurt gehen. Zieleinlauf soll direkt nach den Sommerferien sein.

Solche Nachrichten sind selten geworden im Zeitalter der Schuldenbremse: Georg Jungmann (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport, hat gestern in Lauterbach Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) einen symbolischen Scheck in Höhe von 816 243 Euro überreicht. Diese Fördermittel sollen der Erweiterung und Sanierung der Lauterbachhalle in dem Stadtteil dienen.

Mit Jungmanns Zuschuss-Zusage im Rücken kann nun laut Lorig eine weitere Etappe angegangen werden, nämlich der Ausbau des Obergeschosses im Erweiterungsbau der Halle. Dieses Geschoss befindet sich derzeit noch im Rohbauzustand. Nun sollen 272 000 Euro zusätzlich bereitgestellt werden, um auch dieses herzurichten. Neben der Lüftungszentrale für den gesamten Komplex sollen hier ein Gymnastikraum mit 76 Quadratmetern und eine Bücherei mit 44 Quadratmetern entstehen. Der Ausschuss für Grundstücks- und Gebäudemanagement (GGM) des Stadtrates soll am Donnerstag, 12. Juni, ab 17.30 Uhr in öffentlicher Sitzung im Saal 1 des Neuen Rathauses über diesen Nachschlag beraten und entscheiden. Am Freitag, 13. Juni, 17.30 Uhr, tagt dann der Ortsrat Lauterbach im Backhaus zu Detailfragen: Bei der Gestaltung der neuen Küche, des neuen Gastraumes und weiterer Räume sollten die Wünsche der Vereine berücksichtigt werden, hieß es.

Das Projekt Lauterbachhalle, damals auf 2,19 Millionen Euro veranschlagt, steht schon seit April 2012 auf dem Bauprogramm des städtischen Grundstücks- und Gebäudemanagement-Betriebes (GGM). Das komplizierte Vorhaben wurde vom Dach aus schrittweise angegangen und umgesetzt. Am 16. Juni soll nun die Sanierung des Hallenbodens beginnen. Dazu muss die Halle wieder voraussichtlich bis Ende der Sommerferien gesperrt werden. In der Zeit, also bis 6. September, soll auch der Ausbau im Obergeschoss abgeschlossen sein, versprechen Lorig und seine Baumeister vom GGM in ihrer Sitzungsvorlage. Und dann könnten die rund 2600 Lauterbacher endlich ihre rundum erneuerte Halle voll genießen.

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