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Musikreihe im Schloss in Birkenfeld geht in eine neue Spielzeit

Mit Konzertpianistin Maya Ando : Die Reihe „Weltklassik am Klavier“ geht in eine neue Runde

Siebte Sinfonie und „Le Tombeau de Coupérin“ – die Konzertpianistin Maya Ando spielt im Birkenfelder Schloss Chopin, Ravel und Beethoven.

Die renommierte Konzertpianistin Maya Ando eröffnet im Beethoven-Jahr die Reihe „Weltklassik am Klavier“ im Schloss Birkenfeld (Schlossallee 11). Vier Weltklassik-Konzerte sind für das laufende Jahr geplant. Außer Beethovens siebter Sinfonie in der Klavierfassung von Franz Liszt lässt die Japanerin Frédéric Chopins Polonaise-Fantasie und Maurice Ravels Tombeau de Coupérin erklingen, wie es in der entsprechenden Ankündigung heißt.

Maya Ando, geboren 1987 im japanischen Shizuoka, fiel bereits als kleines Kind durch ihre musikalische Begabung auf. Eine Melodie, die sie nur einmal hörte, sang sie spielerisch sofort auswendig nach. Heute sind ihre Konzerte durch die gewählten Themenschwerpunkte außergewöhnlich und bringen damit eine neue Facette in die klassische Musikwelt. Dazu zählen auch Auftritte mit den „Festival Strings Lucerne“, der Nordwestdeutschen Philharmonie und Auftritte als Solo- und Kammermusikerin bei den Bayreuther Festspielen 2014.

Maya Ando hat zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben erlangt, so unter anderem den ersten Preis beim Musikwettbewerb „Don Vincenzo Vitti“ in Italien und den ersten Preis beim „22. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb“ in Österreich.

Zu Beginn des Konzertes werde jedoch Chopins Melodie der langsamen Etüde op.10-3 erklingen, heißt es in der Ankündigung. Von der Etüde soll der Komponist selbst gesagt haben, dass er keine schönere Melodie schreiben könne. Danach folgt seine Polonaise-Fantasie, die höchst ungewöhnlich für das Schaffen Chopins ist.

„Le Tombeau de Couperin“ wiederum schrieb Maurice Ravel im Gedenken an François Couperin und andere französische Komponisten des 18. Jahrhunderts. Ravel widmete seinerzeit die Teile des Zyklus seinen sechs Freunden, die im Ersten Weltkrieg den Tod fanden.

Den Abschluss des Konzerts bildet Franz Liszts Bearbeitung von Beethovens siebter Sinfonie für Klavier Solo, die die Orchesterklänge auf das Instrument umsetzt. Ihr besonderer Rhythmus veranlasste Richard Wagner, das Werk als „Apotheose des Tanzes“ zu bezeichnen.

Das Klavier-Konzert findet an diesem Sonntag, 9. Februar, um 17 Uhr im Birkenfelder Schloss, Schlossallee 11, in 55765 Birkenfeld statt. Der Eintritt kostet 20 Euro, Studenten zahlen 15 Euro, Kinder Jugendliche bis 18 Jahre haben kostenlosen Eintritt. Wunschplätze können reserviert werden per E-Mail an: info@weltklassik.de oder telefonisch unter der Telefonnummer (02 11) 9 36 50 90.

www.weltklassik.de