Motivation für die Mission Klassenverbleib

Motivation für die Mission Klassenverbleib

Patrick Clos ist wieder zurück beim FC Freisen – und er macht, was er immer macht: er trifft. Beim Hallenturnier des SV Namborn schoss er sein Team zu einem Sieg, der auch Hoffnung für die Freiluftsaison machen soll.

Fußball-Verbandsligist FC Freisen hat hoch überlegen den Markus-Lauer-Pokal verteidigt und ihn zum siebten Mal seit 2003 gewonnen. Das Schlusslicht der Verbandsliga Nord besiegte diesmal im Finale den Tabellen-Zweiten der Kreisliga A Weiselberg, den TuS Hirstein, verdient mit 4:1. Die Blau-Weißen gaben in den acht ausgetragen Spielen keinen einzigen Punkt ab und kamen auf ein Torverhältnis von 34:12. Der Lohn dafür: neben dem Pott auch 500 Euro Siegprämie. Außerdem stellte die Mannschaft mit Winter-Rückkehrer Patrick Clos (zurück vom VfR Baumholder) den erfolgreichsten Torschützen.

Der TuS Hirstein hielt lange Zeit dagegen, verteidigte mit Mann und Maus - und einem überragenden Torhüter Sascha Müller. Freisen ging schließlich Mitte der Spielzeit durch Patrick Clos in Führung. Die weiteren Treffer erzielten seine Mannschaftskameraden Michael Becker, Alexander Becker und mit der Schlusssirene Tobias Erfurt. Den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 markierte Tobias Naumann. "Meine Jungs haben das richtig gut gemacht, mit herrlichem Kombinationsfußball und schön herausgespielten Toren", freute sich FCF-Trainer Sascha Bottelberger. "Was sie hier gezeigt haben, sollte Motivationsschub genug geben für die Aufholjagd nach der Winterpause. Ab morgen geht es in die Vorbereitung darauf."

"Die klar bessere Mannschaft hat das Finale verdient gewonnen", erklärte Frank Lenhardt, der Trainer des TuS Hirstein. Auch er war mit seiner Mannschaft hoch zufrieden. "Sie hat ein tolles Turnier gespielt. Niemand hat damit gerechnet, dass wir bis ins Finale kommen".

Das Spiel um Platz drei gewann Bezirksligist SF Güdesweiler, durch Tore von Spielertrainer Christian Dorobek (2), David Massing und Kai Schuch mit 4:2 gegen die SG Neunkirchen/Selbach. Die Gegentreffer schossen Florian Brenn und Joscha Loch. Das Dorobek-Team hatte sich in der Zwischenrunde dank der besseren Tordifferenz gegen Kreispokalmeister SV Hofeld und den STV Urweiler durchgesetzt.

Insgesamt waren 16 Mannschaften zu dem Turnier angetreten und spielten um 1000 Euro Preisgeld. Die Landesligisten SV Baltersweiler und SV Furschweiler verabschiedeten sich in der Vorrunde ohne Punktgewinn.

Rund 500 Zuschauer hatten über die zwei Turniertage für eine Riesenstimmung gesorgt. "Auch die 22. Auflage des Pokals war ein Erfolg", bilanzierte Organisationsleiter Patrick Färber vom ausrichtenden SV Namborn.

Zum Thema:

Auf einen Blick22. Markus-Lauer-Cup des SV Namborn in der Liebenburghalle in Eisweiler: Zwischenrunde: FC Freisen - SF Güdesweiler 4:2, SG Bostalsee II - SF Winterbach 2:2, SV Hofeld - STV Urweiler 4:3, TuS Hirstein - SG Neunkirchen/Selbach 4:3, FC Freisen - STV Urweiler 3:1, SG Bostalsee II - SG Neunkirchen/Selbach 1:3, SV Hofeld - SF Güdesweiler 1:6, TuS Hirstein - SF Winterbach 1:1, FC Freisen - SV Hofeld 4:2, SG Bostalsee II - TuS Hirstein 0:3, SF Güdesweiler - STV Urweiler 2:3, SF Winterbach - SG Neunkirchen/Selbach 0:2.Halbfinale: FC Freisen - SG Neunkirchen/Selbach 6:2, TuS Hirstein - SF Güdesweiler 2:2 (7:6 nach Siebenmeterschießen).Spiel um Platz drei: SF Güdesweiler - SG Neunkirchen/Selbach 4:2.Finale: FC Freisen - TuS Hirstein 4:1. se