Mit einem Feuerwerk endete das Seefest am Bostalsee

Bilanz zur zweitägigen Sause am Bostalsee : Farbenfrohes Feuerwerk beendet das 19. Seefest

Farbenfroh sprühen die Funken in Formationen und zur Musik über den Bostalsee. Mit einem Feuerwerk ist am Sonntag traditionell das Seefest zu Ende gegangen. „Es war wieder ein Highlight“, sagt Landrat Udo Recktenwald (CDU).

Viele Besucher seien speziell fürs Feuerwerk zum Seefest gekommen. Am späten Nachmittag und Abend sei wieder mehr los gewesen. Wetterbedingt fehlte früher am Sonntag der Zuspruch. „Mir haben die Vereine leid getan“, sagt Recktenwald. Um die Mittagszeit seien sie vor einer überschauberen Zahl an Besuchern aufgetreten. „Vielleicht müssen wir da in Zukunft etwas verändern“, kündigt der Landrat an. Insgesamt ist er mit der 19. Auflage des Seefestes zufrieden. Die geschätzte Besucherzahl liegt bei mehr als 11 000. Das sei nicht rekordverdächtig. Aber in Anbedracht des verregneten Sonntagvor- und -nachmittags ordentlich.

Am Freitagabend hatte es bereits Tausende – der Landrat schätzt um die 4000 – an den See gezogen, und zwar zum Auftritt von Nicole. Die Schlagersängerin holte das Konzert nach, das schon im Mai anlässlich des 40. Geburtstags des Bostalsees hätte über die Bühne gehen sollen. Damals bremste sie das schlechte Wetter aus.

Erstmals während des Seefest bespielte die Bosener Mühle innerhalb ihres zweitägigen Künstlerfestes auch eine Bühne. „Es war ein stattliches Publikum beim Auftritt der brasilianischen Gruppen“, bilanziert Recktenwald.

Gut angenommen wurde der Shuttle-Verkehr zwischen den einzelnen Bühnen. Erstmals konnten die Besucher sich kostenlos zwischen den Standorten chauffieren lassen. Ebenfalls kostenlos konnten Seefest-Gäste auch die Strandbäder in Bosen und Gonnesweiler nutzen. Übrigens: Seit Saisonbeginn verbuchten die beiden Bäder bereits 90 000 Gäste.