Mehr als ein Lächeln für Kinder

Mehr als ein Lächeln für Kinder

Regelmäßig spendet Siemens Geld an die Initiative krebskranker Kinder. Jetzt hat das Unternehmen einen Scheck über 2500 Euro überreicht. Dafür hat Siemens auf Weihnachtskarten für Kunden verzichtet.

. Seit mehr als 30 Jahren zaubert die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland durch Einrichtungen wie die Villa Kunterbunt oder verschiedene Aktionen wie Klettern oder pädagogisches Reiten zahlreichen Kindern wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ziel ist es, sich um betroffene Kinder und Eltern zu kümmern und eine gute Versorgung für solch schwierige Lebenssituationen zu liefern. Um dies zu gewährleisten, ist die Elterninitiative jedoch immer auf Spenden angewiesen. Zu den treuen Spendern gehört auch die Siemens-Niederlassung in Saarbrücken. Vor kurzem brachte Achim Pecka, Leiter der Siemens-Niederlassung, wieder einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro mit nach Homburg, den er im Wohnbereich für Eltern und Geschwister auf dem Gelände des Uniklinikums an die stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder, Ina Ruffing, und an Maria Hippler von der Kontaktstelle externer Pflegedienst des Kinderonkologiezentrums des Saarlandes überreichte. Man habe wieder auf die üblichen Geschenke und Karten für Kunden zu Weihnachten verzichtet und spende stattdessen Geld an eine caritative Einrichtung, betonte Pecka. Die Einrichtung der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland bezeichnete er als "Leuchtturm in unserer Region", welche sich um betroffene Eltern und Kinder kümmere. Mit der Villa Kunterbunt unterhalte die Initiative eine Rückzugsmöglichkeit aus dem medizinischen Alltag und biete eine große Auswahl an alltäglichen Aktivitäten, etwa Spielen, Frühstücken und das Kochen von Lieblingsgerichten. Dadurch hätten die jungen Patienten und ihre Eltern in vielen Fällen wieder Mut und Zuversicht, aber auch Halt und Geborgenheit gefunden. Mit der Spende wolle man Familien unterstützen, "die durch die Krebserkrankung ihres Kindes in finanzielle Notlage geraten sind", erklärte Achim Pecka. Siemens gehöre seit annähernd zehn Jahren zu den treuen Spendern der Elterninitiative, und in dieser Zeit sei eine "schöne Verbundenheit entstanden", betonte Ina Ruffing. Die Spende werde man in den Sozialfonds stecken, sie komme dem Projekt "Freude machen" zugute, erklärte Maria Hippler. Im Anschluss an die Spendenübergabe zeigte ein gemeinsamer Rundgang durch den Eltern-Geschwister-Wohnbereich die Bedeutung der Initiative. Dank der Villa Kunterbunt erfahren die krebskranken Kinder auch im Krankenhaus die Nähe und Unterstützung ihrer Eltern und Geschwister, so Pecka.

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