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Marionetten-Theater an der Waldorfschule Walhausen

Aufführung an der Waldorfschule Walhausen : Geschichten mit Marionetten erzählt

Diese Erzählungen stammen aus der Feder der Schüler der Waldorfschule Walhausen.

Die Freie Waldorfschule Walhausen hat ein Theaterprojekt mit dem Künstler, Schauspieler und Schriftsteller Norman Liebold – auch und vor allem – unter erschwerten Coronabedingungen auf die Bühne gebracht. „Das war ja mehr so eine One-Man-Show mit Schülerbeteiligung“, hat einer der Zuschauer abschließend bemerkt.

Und in der Tat hat Norman Liebold einen nicht unerheblichen Anteil an der Aufführung gehabt. Eigentlich sollte es schon vor Corona losgehen. Die Arbeiten gestalteten sich dabei sehr umfangreich. Begonnen hat alles mit einer Schreibwerkstatt, denn die Schüler der siebten Klasse haben das Stück selbst verfasst. „Wir machen hier High-Level-Figurentheater“, nahm der Künstler zu Beginn schon vorweg, was die Zuschauer erwartete. Gespielt wurde hauptsächlich mit kleinen Marionetten, die die Schüler zusammen mit der Handarbeitslehrerin Christine Koenen gefertigt haben.

Norman Liebold mimte bei der Uraufführung den Erzähler, „einfach, weil der Erzähltext exorbitant umfangreich ist“, bemerkte er im Vorfeld. Daher stand er auch vornehmlich in der Wahrnehmung der Zuschauer. Aus insgesamt sechs Einzeltexten der Schüler hat Norman Liebold ein Stück zusammengestellt. Dieses hat zwei Ebenen. Die Schüler mussten dabei der Coronasituation geschuldet drei Meter Abstand halten und durften sich beim Sprechen nicht zueinander drehen. Die Desinfektions- und Hygieneauflagen wurden peinlichst genau eingehalten.

Da aufgrund der Abstandsregeln auch nur 40 Gäste zur Aufführung zugelassen waren, hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, eine Live-Übertragung über das Nationalparkradio auszustrahlen. So konnten die Daheimgebliebenen wenigstens auf die Entfernung der Aufführung beiwohnen.