Mann zerrt Hund an Ohren in die Luft

Mann zerrt Hund an Ohren in die Luft

Tierquälerei in Nohfelden: Polizei geht Zeugenhinweisen nach.

Vor Schmerzen hat ein Hund geheult, der von seinem Herrchen brutal misshandelt worden sein soll. Das berichteten Zeugen der Türkismühler Polizei. Ein Behördensprecher schildert nach deren Aussagen folgenden Fall von Tierquälerei: Demnach war der Mann mit seinem Tier auf dem Parkplatz des Nohfelder Friedhofs aufgetaucht. Die Beobachter trauten ihren Augen nicht, als der Unbekannte den Vierbeiner an dessen Ohren nach oben zog, bis das Tier keinen Boden mehr unter den Pfoten hatte. Er hielt den Hund in der Luft, das gepeinigte Tier winselte laut.

Ein Zeuge forderte den Tierquäler auf, sofort damit aufzuhören. Nun richtete sich der Zorn gegen den Mann, der dazwischengegangen war: Er wurde vom Täter bedroht. Danach verliert sich die Spur des Fremden. Allerdings liegt eine Personenbeschreibung vor: zwischen 50 und 55 Jahre, 1,75 Meter, kurze, graue Haare. Er trug eine Baseballmütze sowie olivegrüne Kleidung und sprach Saarländisch.

Um welche Rasse es sich bei dem malträtierten Hund handelt, ist nicht klar. Es soll sich um ein mittelgroßes Tier mit hellbraunem Fell und Schlappohren gehandelt haben.

Außerdem begleitete eine Frau den Mann. Sie soll zwischen 40 und 45 Jahre sein, schulterlanges, schwarzes Haar haben. Beide hatten ein Kind, um die sieben Jahre, dabei.

Hinweise an die Polizeiinspektion Nordsaarland in Wadern, Tel. (0 68 71) 9 00 10; Polizeiposten in Türkismühle, Tel. (0 68 52) 90 90.

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