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Lebenssaft spenden und Leben retten

Lebenssaft spenden und Leben retten

Fast jeder kann Blut spenden, meint Bürgermeister Philippi, doch nur wenige Menschen tun es. Am Sonntag wurden Spender, die aktiv Hilfe leisten, in Saarwellingen geehrt. Darunter Dieter Korb für hundert Spenden.

Längst nicht alle der 35 eingeladenen Blutspender waren am Sonntagnachmittag zur Ehrung beim DRK-Ortsverein Saarwellingen erschienen. Doch auch ihr Engagement wurde von Bürgermeister Michael Philippi, zugleich Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, gewürdigt. Schließlich trugen auch sie dazu bei, dass im Jahr 2013 insgesamt 681 Blutspenden oder umgerechnet 340,5 Liter Blut an den Blutspenderdienst des DRK übergeben werden konnten. "Eigentlich ist es nichts Außergewöhnliches, fast alle könnten es, und doch gibt es immer wieder Engpässe, gerade in den Ferien", sagte Philippi, selbst engagierter Blutspender. "Alle Menschen wollen Nutznießer sein bei den Feuerwehren, beim Katastrophenschutz, aber auch bei der Blutversorgung, doch nur ein sehr geringer Anteil an Menschen leistet aktive Hilfe und engagiert sich", erklärte er.

Dass er mit seinem Appell, sich an den kommenden Spendenterminen im Jahr 2014 zu beteiligen, bei den Anwesenden die sprichwörtlich offenen Türen einrennt, war ihm bewusst. "Deshalb, spenden Sie nicht nur selbst Blut, sondern geben Sie ihre positive Einstellung zum Blutspenden an die Menschen in ihrem Umfeld weiter", sagte er. Denn trotz all der zunächst positiv scheinenden Zahlen in Saarwellingen, durchschnittlich 170 Spender pro Termin, seit 1970 schon 138 Termine beim DRK-Ortsverein, so sind die Zahlen dennoch rückläufig. "In vergangenen Jahr hatten wir einen Rückgang von fast 20 Prozent", erklärt Karl Hoffmeister vom DRK.

Für die Spender, die zehn, 25, 50, 75 und einen Spender, der schon 100 Mal "Blut gelassen" hat, gab es neben den Urkunden und Anstecknadeln auch noch ein Präsent, für das alle drei Ortsvereine, neben Saarwellingen auch Schwarzenholz und Reisbach gesorgt hatten.

Zum Thema:

Auf einen BlickEhrungen: Gertrud Illner, Ullrich Roschal, Markus Stein(alle zehn Spenden), Annette Ziegler, Josef Bouché, Liane Kopp (alle 25 Spenden), Reiner Thiery, Guido Barth, Erwin Schmitt (alle 50 Spenden), Arno Holub, Wilhelm Alt, Markus Huwig, Ralf Schmude (alle 75 Spenden), Dieter Korb (100 Spenden). cimDer nächste Spendentermin ist am Mittwoch, 19. März.