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Langeweile kam am Bostalsee nicht auf

Langeweile kam am Bostalsee nicht auf

Ziel der so genannten Herausforderungstage der Lebenshilfe war es, Ängste vor dem Element Wasser abzubauen. Der Bostalsee bot da die perfekte Kulisse, hier wurde geschwommen und getaucht.

"Das Wasser" lautete das Thema der beliebten "Herausforderungstage", zu der die Lebenshilfe St. Wendel in den Sommerferien eingeladen hatte. Das Zeltlager mit 25 Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren wird organisiert für Kinder, deren Eltern aus verschiedenen Gründen keinen Urlaub machen können.

Auf dem Campingplatz am Bostalsee schlug man die Zelte auf, die die Feuerwehr St. Wendel zur Verfügung gestellt hatte. Der Landkreis St. Wendel steuerte Feldbetten bei. Fünf Fachkräfte der Lebenshilfe und zwei Praktikanten betreuten die Kinder und waren rund um die Uhr dabei.

Gemeinsam bereitete die Gruppe die Mahlzeiten vor, sorgte für frisches Brot, schnippelte, kochte, brutzelte und genoss das Lagerleben. Ermöglicht wurde dies durch Spenden des Globus St. Wendel.

Langeweile kam am See nicht auf: Man alberte rum, spielte Fuß- oder Volleyball, chillte bei einem spannenden Buch oder genoss einfach die Freizeit in den Ferien. Höhepunkte waren das Klettern im Hochseilgarten des Center-Parcs, Geo-Caching quer durchs Umland und eine Nachtwanderung.

Jeweils morgens und abends wurde im Strandbad geschwommen, getaucht und gerutscht. Ziel des täglichen Trainings war, Ängste vor dem Element Wasser abzubauen und für ein sicheres Schwimmverhalten der Kinder zu sorgen. Center Parcs und Freizeitzentrum gewährten freien Eintritt ins Strand- und Wellenbad.

Wer sich bereit fühlte, durfte zum Abschluss der Woche in Begleitung der DLRG den Bostalsee durchkreuzen. Im Anschluss an eine Motorbootfahrt wurden die mutigen Schwimmer in der See-Mitte ausgesetzt und schwammen, von zwei Motorbooten und Rettungsschwimmern gesichert, zum Strand. Für alle war dies eine ganz besondere Herausforderung, die erfolgreich gemeistert wurde.