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Krokusse verschönern die Homburger Grünanlagen

Krokusse verschönern die Homburger Grünanlagen

Rechtzeitig zum Frühlingsanfang blüht es bereits an vielen Stellen in der Stadt und den Stadtteilen. Eine besondere Augenweide ist die blühende Pracht der Krokusse in den Anlagen zwischen der Oberen und Unteren Allee.

Der Baubetriebshof und die Grünflächenabteilung der Stadt haben im vergangenen Herbst 15 000 Krokusse in der Grünanlage zwischen der Oberen und der Untere Allee gepflanzt, die jetzt so richtig zum Blühen kommen. Die Zwiebelpflanzen in den Farben blau und weiß wurden bänderartig über die gesamte Grünanlage gepflanzt, um einen Bachlauf zu symbolisieren (wir berichteten). Dieser "Bachlauf" wurde mit einer Blumenmischung dargestellt, die auch dieses Jahr wieder, nach der Krokusblüte, die Grünanlage verschönern soll. Zusammen mit den Blumenzwiebeln, die an verschiedenen Stellen in der Innenstadt gesetzt wurden - etwa am Kreisel in der Talstraße oder in der Eisenbahnstraße - verwandelt sich die Stadt so immer mehr in eine frühlingshafte Kulisse, passend zum Frühlingsanfang. Die Krokusse sind eine Gattung der Schwertliliengewächse. Ihre Arten stammen überwiegend aus Kaschmir, Afghanistan, Iran und Pakistan, aus Europa und Nordafrika. So steht es im Pflanzen-Lexikon. In Mitteleuropa werden sie als Frühblüher in Ziergärten und Rasen gepflanzt.

Zudem gab es im vergangenen Oktober im Stadtpark eine spezielle deutsch-türkische Pflanzaktion, bei der 1200 Tulpenzwiebeln in die Erde gesteckt wurden. Das so entstehende Blütenmeer soll einen deutsch-türkischen Freundschaftsgarten bilden. In diesem Frühjahr soll es ein großes Tulpenfest geben. Die Tulpen, die einst im Osmanischen Reich als Symbol des Friedens galten, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse. Es gibt 150 Arten, die in Nordafrika, in Europa und Mittel- und Zentralasien verbreitet sind. In der heutigen Türkei sind sie ein Symbol der Freundschaft und Harmonie.