Knappenchor singt in der Kirche

Wolfersweiler. Die Stummorgel der Evangelischen Kirche Wolfersweiler ist die älteste Orgel des Saarlandes. Sie wurde 1834 von den Gebrüdern Stumm erbaut und tut bis heute ihren Dienst bei Feiern, Gottesdiensten und Konzerten zur Freude der Zuhörer. Zur Erhaltung des Kleinods gibt der Knappenchor Bundenbach am Samstag, 17. Januar, 19 Uhr, ein Benefizkonzert

Wolfersweiler. Die Stummorgel der Evangelischen Kirche Wolfersweiler ist die älteste Orgel des Saarlandes. Sie wurde 1834 von den Gebrüdern Stumm erbaut und tut bis heute ihren Dienst bei Feiern, Gottesdiensten und Konzerten zur Freude der Zuhörer. Zur Erhaltung des Kleinods gibt der Knappenchor Bundenbach am Samstag, 17. Januar, 19 Uhr, ein Benefizkonzert.1968 wurde das Instrument durch Erweiterung des Pedalwerks und Veränderung des Winddrucks dem herrschenden Zeitgeschmack angepasst. Ansonsten ist die Vorderansicht und der überwiegende Teil der Pfeifen und des Werks noch ursprünglich erhalten. Nach Ansicht vieler Experten wäre die Wiederherstellung des historischen Zustands ein wichtiges Ziel und Beitrag zur saarländischen Kultur. Und in diesem Sinne stellen sich die Kirchengemeinde und der Förderverein Evangelische Kirche Wolfersweiler immer wieder mit Erfolg in den Dienst zum Erhalt dieser historisch wertvollen Stummorgel. Dazu findet das Benefizkonzert mit dem Knappenchor Bundenbach, dem Kinder- und Jugendchor Gimbweiler und Iris Helmers (Querflöte) aus Wolfersweiler in der Evangelischen Kirche statt. Der Knappenchor Bundenbach wurde 1985 von 29 Bundenbacher Bürgern - vorwiegend Bergleuten und Handwerkern - zur Pflege des anspruchsvollen Chorgesanges und der Bergmannstradition gegründet. Mittlerweile ist der Chor auf über 100 Mitglieder angewachsen, von denen sich 30 aktive Sänger jeden Dienstagabend zur Chorprobe treffen, Konzerte veranstalten, gemeinnützige Vorhaben unterstützen und sich somit auch in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. Bei vielen Konzertreisen ins In- und Ausland war der Knappenchor stets Botschafter seiner Hunsrücker Heimat.redDer Eintritt ist frei. Nach dem Konzert wird ein Umtrunk im Gemeindehaus angeboten.