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Kirmesspiel und Lokalderby stehen bei der SG Bostalsee an

Kirmesspiel und See-Derby : Richtungsweisende Duelle für die SG Bostalsee

Die SG Bostalsee ist mit Siegen bei der SG Lebach-Landsweiler II (3:2) und zu Hause gegen den SV Humes (6:1) optimal in die neue Saison der Fußball-Landesliga Nord gestartet. Damit geht der Verbandsliga-Absteiger als Tabellenführer in drei richtungsweisende Duelle.

Im ersten davon empfängt die SG an diesem Samstag um 17 Uhr zum Kirmesspiel und Lokalderby den VfL Primstal II, der ebenfalls seine beiden Auftakt-Partien in der neuen Spielzeit gewann. Danach reisen die Blau-Schwarzen zu Mitabsteiger 1. FC Lautenbach, ehe am 1. September das See-Derby zu Hause gegen die SG Neunkirchen-Selbach ansteht.

„Das sind alles Gegner, die vorne dabei sein werden“, erklärt Bostalsees Spielertrainer Thomas Holz. „In diesen Partien wird sich zeigen, ob auch wir oben dabei sein können, oder halt eben nicht“, ergänzt der 34-Jährige. „Die zwei Mannschaften, die wir bisher geschlagen haben, erwarte ich nämlich eher im mittleren oder im unteren Tabellenbereich.“

Vor dem Duell gegen Primstal II bangt Bostalsee noch um den Einsatz von Stürmer Silas Krämer, der schon vier Saisontore auf seinem Konto hat. Bei dem 23-Jährigen ist noch offen, ob er berufsbedingt zur Verfügung stehen kann. Mit Donald Bokumabi fällt eine weitere Offensivkraft der SG für das Derby aus. Bokumabi ist nach einer Leisten-Zerrung aber immerhin schon wieder ins Training eingestiegen.

Ein Vorteil von Bostalsee in der ersten Saisonphase wird sicher sein, dass das Team eingespielt ist. Bis auf Philip Schäfer (zu Neunkirchen-Selbach) hat kein Stammspieler den Club im Sommer verlassen. Umgekehrt gab es aber auch keinen Neuzugang für die Landesliga-Elf. „Wir müssen also nicht erst groß neue Spieler integrieren.“

Dass er keine Verstärkungen erhielt, stört Spielertrainer Holz dabei nicht: „Unser Kader ist stark genug für die Landesliga. Und das sowohl von der Qualität als auch von der Quantität“, ist der 34-Jährige überzeugt.

„Wir haben zwar Augen und Ohren nach Neuzugängen offen gehalten, aber es war jetzt nicht so, dass wir auf Biegen und Brechen irgendetwas versucht hätten. Wir hätten nur jemand genommen, wenn es perfekt gepasst hätte.“