1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nohfelden

Kein Heimvorteil im PokalHangard mit Pflichtaufgabe, Furpach ist zu Hause nur Außenseiter

Kein Heimvorteil im PokalHangard mit Pflichtaufgabe, Furpach ist zu Hause nur Außenseiter

Neunkirchen. Mit Bravour hat Fußball-Oberligist Borussia Neunkirchen die Punktspiel-Hürde SV Waldalgesheim genommen (4:0). Und am heutigen Mittwoch muss die Mannschaft erneut ran. Diesmal in der fünften Runde des Saarlandpokals gegen den Liga-Rivalen Sportfreunde Köllerbach. Und zwar auf der Sportanlage des TuS Wiebelskirchen auf dem Kunstrasenplatz im Rösen-Sportpark, Anstoß 19 Uhr

Neunkirchen. Mit Bravour hat Fußball-Oberligist Borussia Neunkirchen die Punktspiel-Hürde SV Waldalgesheim genommen (4:0). Und am heutigen Mittwoch muss die Mannschaft erneut ran. Diesmal in der fünften Runde des Saarlandpokals gegen den Liga-Rivalen Sportfreunde Köllerbach. Und zwar auf der Sportanlage des TuS Wiebelskirchen auf dem Kunstrasenplatz im Rösen-Sportpark, Anstoß 19 Uhr.Die Borussia hat zwar ein Heimspiel, kann aber wegen des Fehlens eines Flutlichts im Ellenfeld nicht zu Hause spielen. Das könnte ein Nachteil für Neunkirchen sein. Denn Köllerbach hat seit vielen Jahren einen Kunstrasenplatz. Damit gibt es keinen Heimvorteil für Trainer Kurt Knolls Mannschaft. Auch in der Oberliga liegen die Köllerbacher gut im Rennen, sie gewannen am vergangenen Samstag mit 2:1 gegen Tabellenführer SC Idar-Oberstein und haben weiterhin vier Zähler mehr auf dem Konto als Neunkirchen.Kurt Knoll: "Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten das Spiel im ebenfalls nur wenige Kilometer entfernten Hühnerfeld auf Naturrasen ausgetragen. Das macht die Sache für uns nicht leichter, denn die Köllerbacher haben derzeit einen guten Lauf. Wir haben sie zwar im September in der Liga mit 3:1 geschlagen, aber das ist Schnee von gestern. Ich erwarte wie im Punktspiel einen offenen Schlagabtausch. Wenn wir so konzentriert an diese Aufgabe heran gehen wie gegen Waldalgesheim, haben wir aber gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen."Personell hat Knoll kaum Probleme. Allerdings fehlt ihm sein bester Stürmer, denn Torschützenkönig Pascal Olivier ist immer noch nicht einsatzbereit. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Der Neunkircher Trainer hat somit keinen Grund, die Anfangsformation des zuletzt siegreichen Teams zu ändern. Borussia besiegte in der Pokalrunde zuvor A-Kreisligist SpVgg. Sötern 5:0. Die Sportfreunde Köllerbach gewannen mit 3:1 bei Viktoria Hühnerfeld. "Es ist für beide eigentlich das schwerste Los", sagt Köllerbachs Trainer und Ex-Borusse Melori Bigvava: "Es sind beides Pokalmannschaften, gerade Neunkirchen ist häufig im Finale." Bei den Sportfreunden fehlen heute nur Dominik Groß und Peter Oswald. Hangard/Furpach. Sowohl die Sportvereinigung Hangard als auch der SV Furpach spielen am heutigen Mittwoch in der fünften Runde des Fußball-Saarlandpokals. Die Aufgabenstellung für die beiden Neunkircher Verbandsligisten ist allerdings unterschiedlich schwer. Die SVGG Hangard, die sich in den vergangenen Wochen mit einer tollen Serie auf den dritten Platz nach vorne gearbeitet hat, muss um 19 Uhr beim FC Niederwürzbach antreten. Und ist auch beim Fünften der Kreisliga A Bliestal klar in der Favoritenrolle. Etwas schwerer dürfte es der SV Furpach haben, der im Duell zweier Kreisvereine um 19 Uhr zu Hause den FV Eppelborn empfängt. Chancenlos ist die Mannschaft von Trainer-Rückkehrer Georg Wettmann aber nicht, zumal die Furpacher nach dem Trainerwechsel zuletzt zwei Spiele gewonnen und die Eppelborner vier ihrer vergangenen fünf Meisterschaftsspiele verloren haben. Auch Wettmann glaubt an die Möglichkeiten seiner Elf. "Ich traue meiner Mannschaft schon einiges zu", sagt der 55-Jährige. Seine Mannschaft sei nach den beiden Siegen in Dudweiler und gegen Großrosseln im Aufwind, erklärt Wettmann, weil diese jüngsten Erfolge wieder etwas Selbstvertrauen gegeben hätten. Das Pokalspiel passt dem Furpacher Trainer allerdings nicht so ganz ins Konzept, er würde sich lieber auf den Klassenverbleib konzen-trieren. "Aber trotzdem werden wir die Partie mit dem nötigen Ernst angehen", versichert Wettmann, "denn der Pokal ist ja durch den neuen Modus auch attraktiver geworden". Dass seine Mannschaft auf einen Saarlandligisten trifft, spielt für ihn keine große Rolle. "Es ist nur eine Klasse Unterschied", erklärt Georg Wettmann, "aber wir haben ein Heimspiel und warum sollten wir nicht gewinnen?" heb