Jim Knopf, das Urmel und ihre Freunde zu Gast in Neunkirchen

Jim Knopf, das Urmel und ihre Freunde zu Gast in Neunkirchen

Neunkirchen. Wer kennt sie nicht, die wohl berühmtesten Puppentheaterfiguren Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer? Oder etwa Urmel aus dem Eis und Schlupp vom grünen Stern? Die Macher der Augsburger Puppenkiste schrieben nicht nur Fernsehgeschichte, sie liefern auch heute noch Handwerks- und Theaterkunst vom Feinsten ab, wie es jetzt in einer Pressemitteilung heißt. Vom 3. bis 19

Neunkirchen. Wer kennt sie nicht, die wohl berühmtesten Puppentheaterfiguren Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer? Oder etwa Urmel aus dem Eis und Schlupp vom grünen Stern? Die Macher der Augsburger Puppenkiste schrieben nicht nur Fernsehgeschichte, sie liefern auch heute noch Handwerks- und Theaterkunst vom Feinsten ab, wie es jetzt in einer Pressemitteilung heißt.Vom 3. bis 19. Februar können sich die Besucher des Saarpark-Centers in Neunkirchen davon überzeugen und in alten Zeiten schwelgen. Neben zahlreichen Szenarien aus verschiedenen Stücken, wie beispielsweise "Lilalu im Schepperland" gibt es zudem eine Schnitzerwerkstatt und ein Kinderkino, in dem die berühmten Geschichten der Augsburger Puppenkiste gezeigt werden. Ein echtes Puppentheater wird dabei natürlich nicht fehlen und nimmt kleine sowie auch große Besucher mit auf die Reise nach Lummerland und in andere Fantasiewelten.

Ergänzt wird die Ausstellung durch das Puppentheater Kussani, das Puppentheaterstücke vorführt: An den Donnerstagen 10. und 17. Februar, jeweils 11 Uhr, den Freitagen 11. und 18. Februar, jeweils 16 Uhr, den Samstagen 12. und 19. Februar, jeweils 14 Uhr.

Vor 60 Jahren, im Jahr 1940, war die Geburtsstunde der Augsburger Puppenkiste. Damals wird der Soldat Walter Oehmichen in einer Schule bei Calais einquartiert und entdeckt ein kleines Puppentheater. Er unterhält damit seine Kameraden, und der Traum von seinem eigenen Puppentheater reift: Dieses, aufbewahrt in einer Kiste, soll jederzeit und überall bereit zu einer Vorstellung sein. 1943 bauen er, seine Frau Rose und ihre Töchter Hannelore und Ulla ihr eigenes Marionettentheater: den "Puppenschrein", der allerdings ein Jahr später in einer Bombennacht in den Räumen des Stadttheaters Augsburg, in denen Oehmichen noch am Abend des 25. Februars 1944 eine Vorstellung gab, verbrennt. Nach Kriegsende beginnt dann Walter Oehmichen mit der Planung für ein neues Puppentheater im ehemaligen Heilig-Geist-Spital in Augsburg. Am 26. Februar 1948 ist Premiere. Eröffnet wird die Augsburger Puppenkiste mit dem Märchen "Der gestiefelte Kater". Das ständig wachsende Ensemble inszeniert Märchen, zeigt liebevoll interpretierte Opern und schreibt auch eigene Stücke. Der Kasperl, die Muminfamilie, Jim Knopf und Lukas, das Urmel, Bill Bo und das Sams sind nur einige der geliebten Darsteller. Durch viele Fernsehsendungen wird die Puppenkiste weit bekannt. red