Informativer Besuch aus Litauen

Zwei Tage war die Zentralsekretärin des litauischen Kolpingwerkes in St. Wendel. Dabei ging es vor allem um die Kolping-Akademie Kaunas, die als einzige litauische Uni in allen Fächern katholische Soziallehre anbietet. Bei deren Aufbau hat der Bezirksverband St. Wendel großen Anteil.

Die Zentralsekretärin des litauischen Kolpingwerkes, Lina Kalibataité, weilte auf Einladung von Renovabis in St. Wendel. In zwei Tagen absolvierte sie ein umfangreiches Programm. Am ersten Morgen stand zunächst der Besuch des Willi-Graf-Gymnasiums in Saarbrücken auf dem Programm, wo sie Schüler der 11. Klasse über Litauen und die Arbeit des Kolpingwerkes informierte und Möglichkeiten eines Austausches mit der Schulleitung erörterte.

Am Nachmittag wurden mit dem Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Carsten Meyer, weitere Möglichkeiten der Verbindung mit saarländischen Firmen ausgelotet. Der Abend war einem Treffen mit Vertretern saarländischer Kolpingfamilien vorbehalten. Kalibataité informierte über die Entwicklung des Kolpingwerkes Litauen seit der Gründung 1993, wobei sie die Bedeutung der Kolping-Akademie Kaunas hervorhob, der einzigen Universität Litauens, die in allen Fächern die katholische Soziallehre anbietet.

5000 Euro aus Kleiderspenden

Am Auf- und Ausbau dieser Universität hat der Bezirksverband St. Wendel einen großen Anteil, denn von hier aus wurden bisher Sach- und finanzielle Hilfen im Wert von 40 000 Euro geleistet. Der Vorsitzende des Kolpingbezirks St. Wendel, Hans-Werner Luther, konnte eine weitere Hilfe von 5000 Euro überreichen, die aus Kleiderspenden resultieren.

Am nächsten Tag stand der Besuch der Fachhochschule Saarbrücken auf dem Programm, wo über Möglichkeiten des Austauschs von Studenten gesprochen wurden.

Desweiteren fand ein Zusammentreffen mit Minister Andreas Storm bei der Ausstellungseröffnung "25 Jahre Fall des eisernen Vorhangs - 25 Köpfe", konzipiert von Renovabis, im Sozialministerium statt.