Im Ersatzauto zur Meisterschaft

Wiebelskirchen. Der Wiebelskircher Rallyepilot Uwe Gropp gewann zum zweiten Mal nach 2009 die Euro-Rallye-Trophee. Zusammen mit Beifahrer Hans-Peter Loth sicherte sich Gropp vor 14 Tagen in Luxemburg den Klassensieg im letzten von acht Meisterschaftsläufen und damit auch den erneuten Triumph in der Gesamtwertung

Wiebelskirchen. Der Wiebelskircher Rallyepilot Uwe Gropp gewann zum zweiten Mal nach 2009 die Euro-Rallye-Trophee. Zusammen mit Beifahrer Hans-Peter Loth sicherte sich Gropp vor 14 Tagen in Luxemburg den Klassensieg im letzten von acht Meisterschaftsläufen und damit auch den erneuten Triumph in der Gesamtwertung. Dabei standen die Vorzeichen nach einem heftigen Crash vor 14 Tagen bei der "Rallye Saar-Pfalz" gar nicht gut. "Uns plagten noch starke Prellungen und Risswunden. Für unseren Citroen C2R2max hätten wir eine neue Karosserie gebraucht, was in der Kürze der Zeit nicht zu schaffen war", erklärte der erfolgreiche Wiebelskircher Rallyefahrer. So gingen Gropp und Loth mit einem schwächeren Citroen C2R2 an den Start, den sie in Tschechien gekauft hatten. Nach dem ersten Tag lagen sie trotz einiger technischer Probleme auf Platz 14 in der Gesamtwertung und Platz eins in ihrer Fahrzeug-Klasse. Auch auf der letzten Schleife am Sonntag trat ein weiterer Defekt auf, doch mit kontrollierter Fahrt kam Gropp ins Ziel. Nach zwei vierten Plätzen in ihrer Startklasse zum Saisonauftakt bei der "Rallye des Ardennes" in Belgien und bei der Eifel-Rallye in Daun, zwei dritten Plätzen bei der "Rallye de Lorraine" und bei der "Saarland-Rallye", dem zweiten Rang bei der "Rallye de Famenne" in Nancy sowie dem Klassensieg zum Finale in Luxemburg sicherte sich das Wiebelskircher Gropp-Racingteam erneut den ERT-Titel. "Das war viel Arbeit und Überwindung, ich bin sehr erleichtert, dass es noch geklappt hat", freute sich Gropp nach der erfolgreichen Titelverteidigung. In der saarländischen Rallyemeisterschaft musste er dagegen einen Rückschlag hinnehmen. Als Führender ins Saisonfinale gestartet hatte er mit dem unterlegenen Auto gegen Lars Mysliwietz (Piesbach) keine Chance,