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HSV Püttlingen spielt den Vorletzten gegen Wand

HSV Püttlingen spielt den Vorletzten gegen Wand

Das Spiel gegen den TV Hauenstein war für die Handballerinnen des HSV Püttlingen ein Spaziergang. Sie dominierten ihr Oberliga-Heimspiel am Sonntag nach Belieben und gewannen entsprechend deutlich mit 30:13.

Die Handballerinnen des HSV Püttlingen waren zwar Favorit, so einfach hatten sie sich ihr Heimspiel am Sonntag gegen den TV Hauenstein aber sicher nicht vorgestellt. Püttlingen gewann die Oberliga-Partie deutlich mit 30:13 (14:8).

Der Gastgeber hatte zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen, Hauenstein steht hingegen mit nur drei Saisonsiegen abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Was die Zuschauer demnach zu sehen bekamen, war von Beginn an Einbahnstraßen-Handball. Der Tabellenfünfte dominierte die Partie gegen harmlose Gäste. "Sie wirkten fast etwas lustlos, aber ich denke, Hauenstein hat sich auch schon aufgegeben", sagte HSV-Trainer Hans-Werner Müller.

Hauenstein konnte sich bei Torhüterin Susanne Dausch bedanken, dass es zur Halbzeit nur 14:8 für Püttlingen stand. "Die Torhüterin war mit Abstand beste Spielerin in den Reihen der Hauensteiner. Sie hat teilweise großartig gehalten, sonst hätte das Spiel ganz anders ausgehen können", sagte Müller. Seine Mannschaft zog in der zweiten Hälfte endgültig davon. Herausragende Spielerin war Karoline Müller mit zehn Feldtoren. Aleksandra Jelicic war mit acht Toren, davon drei Siebenmeter, die zweiterfolgreichste Spielerin.

Püttlingen drückte Hauenstein mit fortlaufender Spieldauer immer mehr gegen die Wand. "Am Ende hat bei uns verständlicherweise etwas die Konzentration nachgelassen, was aber kein Vorwurf sein soll", sagte der Trainer. Bei Hauenstein fiel nur Julia Saar mit vier Treffern auf.

Im Gegensatz zum Spiel gegen Hauenstein haben es die nächsten Aufgaben des HSV dafür in sich. Am kommenden Samstag reist das Team zum Sechsten VTV Mundenheim, acht Tage später erwartet die Mannschaft den Tabellenführer TSV Kandel. "Das sind Wegweiser, in welche Richtung es noch geht. Nach hinten haben wir jetzt ein gutes Polster, aber wir können uns auch oben festsetzen und noch Platz vier erreichen", sagte der Trainer.