Homburger Bündnis gegen Rechts arbeitet seit einem Jahr

Homburger Bündnis gegen Rechts arbeitet seit einem Jahr

Das Bündnis „Homburg – vielfältig statt einfältig“ feierte im vergangenen Dezember seinen einjährigen Geburtstag. Der Anlass der Gründung – ein Aufmarsch der Zweibrücker Kameradschaft – einer neonazistischen Vereinigung – führte zum Zusammenschluss von einzelnen Bürgern, Institutionen, Vereinen und Parteien, die sich auf der Grundlage eines humanistischen Weltbildes für eine vielfältige und diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen, heißt es in der Pressemitteilung des Bündnisses.



Die Vereinigung steht für die Wahrung der Menschenrechte, insbesondere für den respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen, für die Bewahrung von Meinungsfreiheit und Toleranz und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe.

Es soll ein Netzwerk entstehen, mit dessen Hilfe man rechtsextremem Gedankengut, Vorurteilen und Diskriminierung begegnen kann und Menschen sowie einzelne Gruppen unterstützt, die neue Ideen und Initiativen des Zusammenlebens entwickeln, heißt es weiter.

Im Rahmen eines Workshops wurden Ideen zur Umsetzung der Ziele entwickelt, die in den nächsten Sitzungen in konkrete Projekte umgesetzt werden. Zum Sprecherrat des Bündnisses wurden gewählt: Andreas Ecker (Schüler), Doris Jacobs (Lehrerin) und Rita Märzheuser (Stadtteilmanagerin).

Die nächste Sitzung des Bündnisses findet am Dienstag, 18. Februar, um 17 Uhr im Rathaus statt. Infos unter E-Mail: homburg_vielfaeltigstatteinfaeltig@web.de.