Hochwasser forderte vollen Einsatz

Hochwasser forderte vollen Einsatz

Gut zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr im Löschbezirk Haustadt im vergangenen Jahr. Dies wurde auf der von Löschbezirksführer Bernhard Ludwig geleiteten Jahreshauptversammlung deutlich gemacht.

Zu 19 Einsätzen verschiedenster Art wurde die Feuerwehr Haustadt alarmiert. Dies geht aus dem Bericht hervor, den Löschbezirksführer Bernhard Ludwig bei der Jahreshauptversammlung vorlegte. Besonders gefordert war eine Gruppe beim Hochwassereinsatz in Magdeburg und Pechau.

Aus dem Tätigkeitsbericht von Schriftführer Oliver Biehl ging hervor, dass dem Löschbezirk 41 Aktive, sechs Jugendfeuerwehrmitglieder und sieben Alterskameraden angehören. Der von Volkmar Gantner vorgetragene Kassenbericht zeigte, dass die Finanzen in Ordnung sind. Von den Prüfern Stefan Wirth und Michael Heinz gab es Lob für die korrekte Buchführung.

Über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr informierte Karsten Bösch, der diese zusammen mit Tobias Recktenwald leitet. "Es wird immer schwieriger Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern", bedauerte er. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung, in die auch das Üben für den Wettkampf um den Wehrführerpokal einbezogen war, gab es auch gesellige Aktivitäten.

Lob und Dank

Von der Arbeit der Gerätewarte zur Wartung und Pflege der Fahrzeuge, Geräte und des Gebäudes berichtete Michael Söther. Löschbezirksführer Bernhard Ludwig dankte allen Wehrleuten für die geleistete Arbeit. Der erste Gemeindebeigeordnete Dr. Frank Finkler schloss sich den Dankesworten an und meinte "Ich bin heute erstmals in meiner Funktion hier, fühle mich der Feuerwehr sehr verbunden und habe stets ein offenes Ohr für deren Belange." Ortsvorsteher Jürgen Kredteck lobte die Arbeit der Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung und das kulturelle Leben des Dorfes. "Ich habe bei einem Einsatz selbst sehen können, wie die Feuerwehr vorgeht und Hand in Hand zusammenarbeitet", sagte er und übergab für die Jugendwehr 465 Euro aus dem Erlös vom Losverkauf. Wehrführer Martin Schneider sprach ebenfalls Lobes- und Dankesworte. Er meinte: "Das Mitwirken beim Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt zusammen mit anderen saarländischen Einheiten war nichts Alltägliches." Zusammen mit dem Gemeindebeigeordneten wurden dann Beförderungen (siehe Info) ausgesprochen. Alterskamerad Aloysius Gantner freute über die regelmäßigen Stammtischtreffen.

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Auf einen BlickBeförderte Wehrleute des Löschbezirks Haustadt: Günter Dauster (Oberfeuerwehrmann), Matthias Gansen (Löschmeister), Oliver Biehl und Christian Porten (Oberlöschmeister)Belobigung: Für Matthias Gansen, von Beruf Rettungssanitäter und seit Jugendwehrzeiten auch in der Feuerwehr, gab es für sein umsichtiges Verhalten beim Entdecken eines Wohnhausbrandes kürzlich in Beckingen, dem in Sicherheit bringen der Bewohner und der Alarmierung der Feuerwehr vom ersten Gemeindebeigeordneten Frank Finkler namens der Gemeinde Beckingen ein besonderes Lob, das mit dem Beifall aller Anwesenden bedacht wurde. nb

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