Hexennacht in Merzig-Wadern verlief ruhig

Merzig-Wadern · Fleißige Hexen waren im Dreiländereck zu Gange. In der Hexennacht schufen sie nahe dem Schengen-Lyzeum den schon so lange angekündigten neuen Sportplatz.

 Auf der fertig gestellten Trasse des Sportplatzes war das Spielfeld abgegrenzt. Foto: rup

Auf der fertig gestellten Trasse des Sportplatzes war das Spielfeld abgegrenzt. Foto: rup

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Auf dem bereits fertig gestellten Areal grenzten sie feinsäuberlich das Spielfeld ab. In der einen Hälfte stand die CDU, in der anderen die SPD. So machten die Hexen offenbar ihrem Unmut über den schleppenden Fortschritt beim Sportplatzbau Luft. Heftige Gewitterwolkenbrüche hatten die weißen Markierungen bereits mittags fast weggeschwemmt.

Ansonsten verlief die Hexennacht im Kreis ruhig. Bei den traditionellen Feiern in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gab es im Landkreis-Wadern keine besonderen Vorkommnisse. "Es ist nichts passiert, was typisch für die Hexennacht wäre, wie etwa Streiche von Kindern", sagt Polizeikommissarin Barbara Steinbach aus Merzig. Auch in Wadern blieben die nächtlichen Geschehnisse im Rahmen, wie Polizeihauptkommissar Ralf Kartes aus Saarbrücken berichtet. "Wir hatten eine Sachbeschädigung, zwei Schlägereien und zwei Brände." Gemessen am Alkohol, der von Feiernden in der Hexennacht konsumiert werde, sei das aber nichts Besonderes.