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Heil entdeckt Ähnlichkeit mit Peine

Heil entdeckt Ähnlichkeit mit Peine

Neunkirchen. Beeindruckt von dem "Facettenreichtum" im Mehr-Generationen-Haus unterm Dach der katholischen Familienbildungsstätte in der Neunkircher Marienstraße zeigte sich am Samstag der Generalsekretär der Bundes-SPD, Hubertus Heil

Neunkirchen. Beeindruckt von dem "Facettenreichtum" im Mehr-Generationen-Haus unterm Dach der katholischen Familienbildungsstätte in der Neunkircher Marienstraße zeigte sich am Samstag der Generalsekretär der Bundes-SPD, Hubertus Heil. Heil sprach sich vor der Geschäftsführung des Hauses für eine Frühförderung der Kinder in den Kindergärten aus, um dem derzeitigen Dilemma der Schulabbrecher (80 000 jährlich in Deutschland) entgegenzuwirken. Dazu gehöre auch die verstärkte finanzielle Förderung von Kindergärten und auch von Ganztagsschulen. Einrichtungen wie dem Mehr-Generationen-Haus müsste "der Rücken gestärkt werden". Bürgermeister Jürgen Fried unterstrich die Bedeutung der Einrichtung in der "mit sozialen Problemen überfrachteten Stadt". Auch die Landtagsabgeordnete Gisela Kolb und Fraktionschef Willi Schwender (beide SPD) bekundeten ihre Bereitschaft, die Einrichtung an der Marienkirche zu fördern. Geschäftsführer Markus Linnebacher und die Leiterin des Hauses, Anne Schmidt, hatten im Beisein der Ehrenvorsitzenden Trudi Schmidt, den Gästen das Haus vorgestellt. Zuvor hatte Hubertus Heil die Stadt und das Saarpark-Center besichtigt. "Da ich aus der Industriestadt Peine stamme, kam mir hier vieles bekannt vor. Besonders erstaunt aber bin ich, wie sehr der Strukturwandel in Neunkirchen bewältigt wurde", sagte Hubertus Heil gegenüber unserer Zeitung. gm