Groß-Einsatz rund um den Zug

Neunkirchen. Der Rosenmontagszug in Neunkirchen bringt den feiernden Fastnachtern viel Freude - und der Polizei viel Arbeit. Um die Sicherheit vor, während und nach dem Umzug zu garantieren, sind nicht nur jede Menge organisatorische Dinge zu klären, es muss auch am Tag selbst beziehungsweise für die Nacht darauf mehr Personal zur Verfügung stehen als an normalen Tagen

Neunkirchen. Der Rosenmontagszug in Neunkirchen bringt den feiernden Fastnachtern viel Freude - und der Polizei viel Arbeit. Um die Sicherheit vor, während und nach dem Umzug zu garantieren, sind nicht nur jede Menge organisatorische Dinge zu klären, es muss auch am Tag selbst beziehungsweise für die Nacht darauf mehr Personal zur Verfügung stehen als an normalen Tagen.Allein für den Rosenmontagszug, zu dem heute wieder rund 80 000 bis 100 000 Besucher erwartet werden, sind knapp 90 Beamte im Einsatz. "Für heute halten wir auch Kräfte der Bereitschaftspolizei vor", berichtet Bernd Jurkschat, der zur Führungsgruppe des Polizeibezirks Neunkirchen gehört, auf Anfrage unserer Zeitung. Sie würden auch in der Nacht zu Dienstag gebraucht, denn diese Stunden seien zumindest im vergangenen Jahr mit besonders viel Arbeit verbunden gewesen. "Rund 60 Einsätze hatten wir 2009 bis in die frühen Morgenstunden", begründet Jurkschat den Mehraufwand. Darunter seien einige Ausschreitungen auf Grund exzessiven Alkoholkonsums gewesen.

Auch wer sich auf wenig Alkohol beschränkt, sollte besser das Auto zu Hause lassen. Wer dagegen abstinent bleibt, sollte rechtzeitig losfahren. Jurkschat weist auf die Parkplätze am Eisweiher und am Spitzbunker hin, da etliche Straßen wegen des Zuges gesperrt sein werden. Das Aufstellen der Umzugsteilnehmer beginnt um 13 Uhr an der Hermannstraße. Die Strecke führt wie gewohnt von der Scheib über die Zweibrücker Straße, Hohlstraße, Marktstraße, Oberer Markt, Hüttenbergstraße, Unterer Markt, Lutherstraße, Brückenstraße bis in die Lindenallee. Der Zug löst sich dann in der Bahnhofstraße auf.

Vor dem Groß-Einsatz an Rosenmontag habe laut Jurkschat eine Besprechung mit Polizei, Vertretern der Straßenbehörde, Ordnungsamt, NVG und dem Veranstalter, dem NKA stattgefunden. "Das lief wie jedes Jahr hervorragend", lobt Jurkschat die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die ein unbeschwertes Fastnachtsvergnügen garantieren wollen.

Ein unbeschwertes Fastnachtsvergnügen wünscht sich auch Organisationsleiter Friedel Wagner. Und genau dafür bereitet er mit seinem Team den Umzug seit Wochen vor (wir berichteten). Jetzt teilt Wagner auf Anfrage mit, dass auch in diesem Jahr wieder einige Straßen wegen des Umzugs gesperrt seien. "Ab 13 Uhr fahren durch die Lindenallee und die Hermannstraße keine Busse mehr", so der Organisationsleiter. Zusätzlich zu den Straßen, durch die der Zug sich bewegt (siehe Grafik), seien laut Wagner auch die Seitenstraßen ab 13 Uhr gesperrt, die auf die Zuglinie stoßen. Nach und nach würden die Straßen dann, nachdem der Umzug passiert habe, wieder freigegeben.

Außerdem werden die Zuschauer an der Zugstrecke auch in diesem Jahr wieder bewirtet.

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