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Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld

Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld : Spannende Einblicke in die Hochschule

Der Umwelt-Campus in Birkenfeld hat Schülern zum bundesweiten Girls’ und Boys’ Day verschiedene Seminare angeboten.

Trotz der Corona-Pandemie hat die Hochschule Trier wieder mit allen Standorten – und also auch mit dem Umwelt-Campus in Birkenfeld (UCB) – am bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day teilgenommen. „Insgesamt konnten 172 Schüler begrüßt werden, die in diesem Jahr nicht nur aus der Region der Hochschulstandorte, sondern auch aufgrund der digital durchgeführten Workshops aus ganz Deutschland teilnehmen konnten“, berichtet eine Sprecherin des Umwelt-Campus in Birkenfeld. Ziel des Girls‘ Day ist es, Schülerinnen für Berufe zu gewinnen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. „Sie begegnen in ihren Workshops weiblichen Vorbildern und erhalten so die Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und neue Chancen für ihre Zukunft zu erschließen“, erklärt die Sprecherin weiter

Der UCB bot dazu Workshops in den Studiengängen Informatik, Bauingenieurwesen, (Lebensmittel-)Technik, Maschinenbau und Umweltplanung/Umwelttechnik an. Damit der praktische Teil wie zum Beispiel das Experimentieren nicht zu kurz kam, erhielten die Schülerinnen bei einigen Veranstaltungen bereits im Vorfeld Material zugesandt. „Sie untersuchten Insekten mit Becherlupen, prüften, ob Luft gewaschen werden kann, konstruierten eine Exoskelett Roboterhand oder extrahierten ihre eigene DNA“, berichtet die Sprecherin. Auch das Ausprobieren im Bereich Informatik war von Zuhause aus möglich: Mit dem Coding-Tool „Scratch“ entstanden eigene interaktive Geschichten, während mit einer TikTok-App die beliebtesten Videos eines Tages ausfindig gemacht wurden. Darüber hinaus beteiligte sich die Präsidentin der Hochschule, Professorin Dorit Schumann, mit einer Veranstaltung zum Thema Persönlichkeitsentwicklung am Girls‘ Day. Dabei bot sie einen Einblick in ihren Werdegang und arbeitete mit den Mädchen an deren Fähigkeiten.

Am Umwelt-Campus Birkenfeld fanden zusätzlich noch drei Veranstaltungen in Kleinstgruppen vor Ort statt, die digital nicht möglich gewesen wären. So kalibrierten die Schülerinnen in den Laboren einen 3D-Drucker, untersuchten die chemischen Eigenschaften von unterschiedlichen Produkten oder überführten Täter anhand verschiedener Forensik-Analysemethoden.

Für die Jungen bot sich bei dem Praxistag die Möglichkeit, entweder in die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben einer modernen Verwaltung hineinzuschnuppern oder in der Bibliothek einen Einblick in die Tätigkeiten eines Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zu erhalten. Das Angebot der Fachrichtung Innenarchitektur „Transformer – von 2D zu 3D“ zum Thema räumliches Vorstellungsvermögen stieß bei den Schülern laut der Sprecherin ebenfalls auf großes Interesse. So erhielten auch die Jungen Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, die sonst traditionell eher von Frauen gewählt werden.