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Gemeinde Nohfelden rüstet Kindergärten und Grundschulen mit Warngeräten

Selbst zusammengebaut : CO2-Warner für Grundschulen und Kindergärten in Nohfelden

Gemeinde Nohfelden rüstet Kindergärten und Grundschulen mit Warngeräten aus. Bei Meldung muss gelüftet werden.

Die Gemeinde Nohfelden hat alle Kindergärten und Grundschulen in der Gemeinde mit CO2-Warnmeldern ausgestattet. Zusätzlich zu den Warnmeldern für die Grundschulen, finanziert durch das Innenministerium, hat die Gemeinde auf eigene Kosten Warnmelder für die Kindergärten angeschafft, wie es in einer entsprechenden Mitteilung aus dem Nohfelder Rathaus heißt.

Die Warnmelder messen die Konzentration von CO2 in der Luft und warnen anhand einer Ampel, sobald die Konzentration des Kohlenstoffdioxids in den Klassenräumen einen kritischen Wert erreicht. Spätestens dann ist es notwendig zu lüften.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, können nahezu alle Gruppen- und Klassenräume in der Gemeinde problemlos ausreichend gelüftet werden. Lediglich in der Kindertagestätte Sötern habe für einen Bewegungsraum, der sich im Untergeschoss befindet, ein Belüftungsgerät angeschafft werden müssen.

Die Warn-Ampeln für die Grundschulen wurden nach Angaben der Gemeindeverwaltung von der Werkstatt für das Internet der Dinge (IOT) am Umwelt-Campus Birkenfeld unter der Leitung von Professor Klaus-Uwe Gollmer entwickelt. Im nächsten Schritt übernahmen demnach der Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land die Koordination. Die Bauteile für die Warnmelder wurden der Gemeinschaftsschule in Türkismühle übergeben, wo ein Team aus Schülern und Lehrern diese zusammengebaut und programmiert hat.

Dank der Unterstützung durch die Handwerkskammer des Saarlandes hätten die Melder zudem auch mit einem optisch ansprechenden Rahmen versehen werden können, so der Sprecher weiter.