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Gelungener Geburtstag für den Unitriathlon

Gelungener Geburtstag für den Unitriathlon

Philipp Sahm und Anissa Schweizer haben am Sonntag den 30. Homburger Unitriathlon gewonnen. Während der Sieger bei den Männern bald einen Ironman absolvieren wird, war die 23-jährige Schweizer früher in einer ganz anderen Sportart zuhause.

Der Homburger Unitriathlon feierte am vergangenen Sonntag Geburtstag. Zur mittlerweile 30. Auflage kamen 82 Teilnehmer und mehrere Hundert Zuschauer in die Innenstadt. Bei optimalen äußeren Bedingungen mussten die Sportler zunächst 500 Meter im Hallenbad schwimmen, ehe 25 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen auf dem Programm standen. Die Veranstaltung stand dabei jedermann offen, ohne Student sein zu müssen. Es gab eine Männer-, Frauen- und Staffelkonkurrenz.

Schnellster Mann war Philipp Sahm in der Gesamtzeit von 1:07,38 Stunden vor Marcel Mlyniec (1:13,04) sowie Sebastian Wiesen (1:16,09). Der 32-jährige Sahm ist am Homburger BBZ Lehrer für Mathematik und Elektrotechnik und hatte vor vier Jahren erstmals am Unitriathlon teilgenommen. Damals war Rang zwei herausgesprungen. "Ich hatte nach dem Schwimmen bereits einen Vorsprung, den ich dann beim Radfahren ausgebaut habe. Dementsprechend locker konnte ich zum Abschluss das Laufen angehen", berichtete der frisch gebackene Saarlandmeister im Sprinttriathlon.

Saisonhöhepunkt wird für den Athleten vom LTF Mauschbach, der in Baltersweiler aufgewachsen ist, im August der Ironman in Schweden sein. Dann werden 3,8 Kilometer geschwommen, 180 Kilometer Rad gefahren und zum Schluss noch ein kompletter Marathon gelaufen. Aber zunächst einmal will der Saarländer an diesem Samstag bei den deutschen Meisterschaften im Traillauf in Reichweiler bei Freisen überzeugen.

Bei den Frauen setzte sich Anissa Schweizer in 1:20,30 Stunden vor Anika Andrejewski (1:24,28) und Susanne Illing (1:25,08) durch. Bei dem Namen Schweizer klingeln Triathlonexperten die Ohren: Mutter Christine Schweizer vom SSC Karlsruhe ist amtierende Europameisterin. Tochter Anissa war früher eine erfolgreiche rhythmische Sportgymnastin und hat jetzt seit einiger Zeit Gefallen am Triathlon gefunden. Die 23-Jährige aus Karlsruhe studiert im achten Semester in Homburg Medizin. "Für mich war es die zweite Teilnahme hier und nach 2013 auch der zweite Sieg. Das Wetter und die Organisation waren super. Und jetzt freue ich mich darauf, meine Mutter bei der EM in Kitzbühel zu supporten", meinte die vereinslose Siegerin.

Der Staffelsieg ging an das Trio Jager/Hiller/Fries in 1:08,20 Stunden vor Holderbaum/Meyer/Lüdeke (1:08,24) und Mohr/Pillong/Zundler (1:09,53). Da aus dem bisherigen Organisationteam nur noch die 23-jährige Caro Müller weitermacht, aber Caroline Jager (24), Sascha Hiller (25) sowie Lisa Wocker (24) aufgrund ihres praktischen Jahres aufhören müssen, sind jüngere Studenten erwünscht, die 2015 die Tradition des Homburger Unitriathlons fortsetzen.

Jager: "Unsere Veranstaltung lebt davon, dass sie ambitionierte Sportler und Freizeitathleten sowie Studenten, Professoren und Ärzte zu einer schönen Gemeinschaft zusammenbringt. Und wenn das Freizeitbad fertig ist, können wir auch wieder im Freien schwimmen. Insgesamt hatten wir über 40 Helfer im Einsatz."

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