Geld gewonnen: Freude über Gewinn

Geld gewonnen : Freude über Gewinn

Ein Nohfelder gewinnt 10 000 Euro bei Lotterie – und bekommt tierischen Besuch von Malteser-Hunden, denen er geholfen hat.

() Ein doppelt schöner Besuch für Paul aus Nohfelden: Postcode-Moderator Giuliano Lenz klingelte an seiner Haustür, um ihm den Scheck seines Straßenpreis-Gewinns zu überreichen – er hatte tierische Überraschungsgäste dabei.

In der Juli-Ziehung der Postcode Lotterie hatte Paul aus Nohfelden das Glück auf seiner Seite. Die frohe Botschaft, dass der 61-Jährige auf einen Schlag um 10 000 Euro reicher ist, überbrachte Postcode-Moderator Giuliano Lenz persönlich. Trotz eines festen Händedrucks dauerte es bei Paul eine Weile, bis der Gewinn greifbar wurde. „Es passiert selten, aber ich bin sprachlos“, sagte der Nohfeldener und strahlte mit der Sonne um die Wette. „Schauen Sie, meine Hände zittern. Ich fürchte jeden Moment, dass ich aufwache und das alles hier nicht stimmt.“

Für Paul kommt der Gewinn zur rechten Zeit. „Ich habe noch nie etwas gewonnen. Und ich brauche unbedingt ein neues Auto, denn mein Wagen wird die TÜV-Untersuchung wohl nicht bestehen.“

Für den Straßenpreis-Gewinner, der als Pflegeassistent in einem Seniorenheim arbeitet, hatte Giuliano Lenz eine weitere Überraschung im Gepäck: Vom gemeinnützigen Projekt „Besuchs- und Begleitungsdienst mit Hund“ der Malteser aus Homburg waren fünf speziell ausgebildete Hunde samt Besitzer nach Nohfelden gereist, um sich persönlich bei Paul zu bedanken – schließlich hat er dieses Projekt mit seinen Losbeiträgen mit unterstützt.

Beim Anblick der hechelnden Vierbeiner und der strahlenden Malteser-Mitarbeiter kam der 61-Jährige aus dem Staunen nicht mehr heraus.

„Es ist fantastisch zu sehen, dass 30 Prozent meiner Losbeiträge in dieses Projekt geflossen sind. Das macht alles so greifbar. Ich arbeite selber in einem Seniorenheim, daher weiß ich, wie wichtig es ist, dass die Heimbewohner mit den Besuchshunden eine wundervolle und heilsame Abwechslung bekommen. Ich werde das Projekt in Homburg besuchen. Das steht fest.“

Mehr von Saarbrücker Zeitung