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Französisch-Unterricht einmal anders

Französisch-Unterricht einmal anders

Notre-Dame, Centre Pompidou, Place de la Concorde und Louvre – die Liste der Sehenswürdigkeiten, die die Schüler der ERS Schaumberg in Paris besuchten, war lang. Am Ende des Tages waren zwar alle todmüde – aber begeistert.

Die Klasse 8b der ERS Schaumberg Theley hatte die Gelegenheit die Seine-Metropole zu entdecken - und das bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Die idealen Voraussetzungen zur Besichtigung von Paris waren also gegeben. "Beeindruckend, dass wir in so kurzer Zeit so viel gesehen haben", meint Philipp Holzwarth. Einige Schüler wären natürlich gerne auf den Eiffelturm gestiegen, der wegen der langen Wartezeiten und aus Kostengründen nur aus der Froschperspektive und vom Trocadéro aus zu bewundern war. Eine andere Schülerin ergänzt: "Unsere Französischlehrerin Frau Müller kennt sich in Paris sehr gut aus und hat uns von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geführt. Panthéon, Notre-Dame, Rathaus, Centre Pompidou, Place de la Concorde, Louvre - alles zu Fuß." Die Schüler fanden diese Parisreise auf jeden Fall lohnenswert, obwohl es ein sehr teures Pflaster sei. Da der Aufzug im Arc de Triomphe defekt war, mussten die nahezu 300 Stufen zu Fuß erklommen werden. Im Licht der untergehenden Sonne wurde die Theleyer Schülergruppe mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt belohnt. Auch die Champs-Elysées sowie die Basilika Sacré-Coeur de Montmartre und der Place du Tertre wurden erkundet. Jimmy Lißmann ließ sich hier von einem der Künstler portraitieren und erstand so ein einzigartiges Reisesouvenir. Fahrten mit der Métro, was im Theleyer Unterricht eingeübt wurde, durften auch nicht fehlen. Aus ihrem Französischbuch kamen den Schülern viele der besichtigten Sehenswürdigkeiten bekannt vor. Auch wurden vor Ort informative Referate gehalten.

Saarbrücken - Paris in nicht einmal zwei Stunden, das war ein TGV-Erlebnis für die Schüler. Bequem, kurzweilig, schnell erreichten sie die Landeshauptstadt. Über längere Strecken raste der Schnellzug mit einer Geschwindigkeit von mehr als 315 Kilometern pro Stunde über die Trasse. Nach gut zehn Kilometern Fußmarsch kreuz und quer durch Paris und vielen neuen Eindrücken kamen die Theleyer Schüler am späten Abend todmüde, aber wohlauf, zu Hause an.

Der Förderverein Eule der Schule unterstützte mit einem Zuschuss die teilnehmenden Schüler. Die nächste Parisfahrt ist bereits geplant, zumal die Schüler mit einem ausnahmslos guten Benehmen brillierten.