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Finanzspritze für marode Bootsstege

Finanzspritze für marode Bootsstege

"Wenn ich schon mal da bin, kann ich auch gleich einen zweiten Scheck übergeben", sagte Innenminister Klaus Bouillon (CDU ), als er Landrat Udo Recktenwald (CDU ) 500 000 Euro für die Erweiterung der Festwiese mitgebracht hatte (wir berichteten). Denn am Bostalsee passiert in den nächsten Monaten noch mehr. Dort werden vier der fünf Bootsstege komplett erneuert. Diese seien seit 1979 nicht mehr grundlegend saniert worden. "Sie sind marode", fasst es Recktenwald zusammen. Auch die Hauptanlegestelle bekomme neuen Glanz. Der Kran, der die Boote ins Wasser hebt, wird ebenfalls ersetzt. Das alles kostet rund 800 000 Euro, das Innenministerium steuerte 400 000 Euro bei. "Da hat der Landkreis St. Wendel wieder ein gutes Geschäft gemacht", sagt Bouillon und lacht.

Los geht's nach den Herbstferien. Dann werden die alten Stege demontiert. Im November sollen dann die neuen Pfähle eingerammt werden. Die neuen Stege seien nicht mehr aus Holz, sondern aus Recycling-Kunststoff. "Darauf gibt es 30 Jahre Herstellergarantie", nennt Michael Wagner vom Freizeitzentrum Bostalsee den Vorteil.