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Feuerwehr Nohfelden rettete 32 Menschen

Vom Busunglück bis zur Hochwasserkatastrophe : Feuerwehr rettete 32 Menschen

Bei zahlreichen Einsätzen vom Busunglück bis zur Hochwasserkatastrophe konnte die Feuerwehr Nohfelden im vergangenen Jahr 32 Menschen das Leben retten. Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen der Gemeinde Nohfelden blicken auf ein weiteres außergewöhnliches Jahr zurück, teilt ein Sprecher der Feuerwehr in einer Presseveröffentlichung mit.

Erneut wurden sie durch die Corona-Pandemie gezwungen, in ihrer täglichen Arbeit umzudenken. Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft musste der Übungs- und Ausbildungsbetrieb zeitweise eingestellt werden, beziehungsweise konnte er lediglich in Kleingruppen oder online stattfinden. Hiervon waren auch die Gruppenstunden und Freizeitaktivitäten der Jugendfeuerwehr betroffen. Die Mädchen und Jungen konnten sich ebenfalls nur zu wenigen Veranstaltungen treffen, heißt es weiter.

Trotz vieler Einschränkungen hatten die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr einiges zu tun. Die Frauen und Männer wurden zu insgesamt 88 Einsätzen alarmiert, bei denen 32 Menschen gerettet werden konnten. Bei den Unglücksfällen handelte es sich um 26 Brände, 49 Hilfeleistungen und 13 Fehlalarme. Darüber hinaus waren 24 Brandsicherheitswachdienste anlässlich der Strandkorb-Open-Airs auf der Festwiese am Bostalsee zu leisten.

Der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nohfelden gehören derzeit 552 Mitglieder an – 329 Frauen und Männer der Einsatzabteilung, 138 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr, drei Kinder der Vorbereitungsgruppe sowie 82 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.

Für die Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben stehen der Hilfsorganisation 24 Fahrzeuge und sieben Anhänger mit diversen modernen Gerätschaften zur Verfügung. Wer bei der Feuerwehr mitmachen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.