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Feuerteufel setzen DRK-Heim in Brand

Feuerteufel setzen DRK-Heim in Brand

Neunkirchen. Das hat die Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Neunkirchen mitten in der Nacht mitten ins Herz getroffen. "Traurig, wie es jetzt hier aussieht, wenn man weiß, was man hier reingesteckt hat an Arbeitsstunden", sagte gestern der 1. Vorsitzende Horst Eckel im Gespräch mit unserer Zeitung. Samstag gegen 2

Neunkirchen. Das hat die Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Neunkirchen mitten in der Nacht mitten ins Herz getroffen. "Traurig, wie es jetzt hier aussieht, wenn man weiß, was man hier reingesteckt hat an Arbeitsstunden", sagte gestern der 1. Vorsitzende Horst Eckel im Gespräch mit unserer Zeitung. Samstag gegen 2.30 Uhr hat es im Sparlädchen des DRK-Ortsverbandes Neunkirchen in der Schloßstraße gebrannt. Vernichtet wurden mit dem Second-Hand-Kaufhaus auch Möbel und Kleider für bedürftige Menschen. Vernichtet wurde zudem die Ausrüstung wie Zelte und Verbandsmaterial für ein Notlazarett. "Unsere beiden Fahrzeuge - einen Gerätewagen und einen Mannschaftswagen - haben wir noch retten können", so der 2. Vorsitzende Walter Stoll.Wie die Polizei mitteilt, ist ein Sachschaden in Höhe von zirka 80 000 bis 100 000 Euro entstanden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. An zwei Stellen ist gleichzeitig Feuer gelegt worden. "Einen Tatverdacht haben wir bisher nicht", so Kriminalhauptkommissar Hans-Werner Paulus von der Kriminalpolizeiinspektion Saarbrücken gestern auf Anfrage. "Unsere Fachleute werden am Montag vor Ort die Untersuchungen fortsetzen." Es sei bereits in den Vergangenheit immer wieder in unmittelbarer Nähe des Brandorts zu Sachbeschädigung durch Feuer gekommen.

Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die letzte Helfer gingen gegen 8.30 Uhr. Auch zehn DRK'ler waren da. Das Team versorgte die Rettungskräfte die Nacht hindurch mit Tee, Kaffee und Proviant. Büro und Küche, Verpflegungsraum könnten weiter genutzt werden, sagen Eckel und Stoll. "Wir müssen das Sparlädchen wieder aufmachen", betont Eckel weiter. Auch weil die Einnahmen finanziell für das DRK überlebenswichtig seien.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Saarbrücken, Telefon (06 81) 962-29 33.