Fast 1000 Teilnehmer bei Kinder-Uni am Umwelt-Campus Birkenfeld

Chemie kann Spaß machen : Fast 1000 Teilnehmer bei der Kinder-Uni

Farbenprächtige und explosive Experimente – Der Umwelt-Campus Birkenfeld öffnete seine Türen für Schüler der fünften Klasse.

Die Kinder-Uni am Umwelt-Campus Birkenfeld hat ihre Pforten für Schüler der fünften Klassen geöffnet. Das Angebot sei inzwischen Symbol für die gelebte Vernetzung der Fachhochschule mit den Chemieverbänden Rheinland-Pfalz, den Schulen der Region und anderen aktiven Partnern, wie dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Naturpark Saar-Hunsrück. Zudem habe das campusinterne Institut für Softwaresysteme den Kinder-Uni-Tag  unterstützt, wie Campus-Sprecherin Tanja Loch-Horn berichtet.

Demnach begrüßten Professor Klaus Helling und Tobias Göpel, Pressesprecher der Chemieverbände Rheinland-Pfalz, die Teilnehmer. Im Anschluss daran zeigte die Campus-Hexe wieder mit farbenprächtigen und explosiven Experimenten bei der Vorlesung „Teufel gegen Engelchen! Wer wird beim chemischen Showdown siegen?“, wie Chemie Spaß machen kann. Außerdem warteten weitere Projekte, Vorlesungen und Workshops auf die Schüler.

„Professoren, Mitarbeiter, zahlreiche Studierende sowie externe Kooperationspartner der Region, wie die Ranger aus dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald führten spannende Vorlesungen und Workshops zum aktiven Mitmachen durch“, sagt Loch-Horn. Dabei bekamen die Schüler Einblicke in verschiedenste Themengebiete von Astronomie über Ökonomie bis hin zu Erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit und Klima- sowie Naturschutz.

Mit fast 1000 Teilnehmern aus Birkenfeld, Freisen, Idar-Oberstein, Hermeskeil, Trier sowie aus St. Wendel, Wadern, Illingen und Lebach bleibe die Kinder-Uni 2019 genauso begehrt wie im Vorjahr. Sie wird bereits im neunten Jahr von den Chemieverbänden Rheinland-Pfalz begleitet und unterstützt. „Jedes Jahr freuen wir uns auf diese zwei Tage mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld. Der Chemie-Industrie ist es ein Anliegen, das Interesse für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, Anmerkung der Redaktion) zu wecken“, sagte Tobias Göpel. Die Experimentalvorlesungen und vielseitigen Workshops seien dafür ideal geeignet. Denn Kinder lernten am besten, wenn sie eigene Experimente durchführen können. „Vielleicht wird genau an diesen zwei Tagen eine Leidenschaft in einigen Schülern geweckt, die uns in ein paar Jahren bahnbrechende Erfolge beim Klimaschutz ermöglicht“, hoffte Göpel.

Am Umwelt-Campus Birkenfeld wird seit jeher ein besonderer Wert auf den Schutz der natürlichen Umwelt gelegt. „Mit Blick auf die Fridays-for-Future-Bewegung erhalten viele der in den Workshops behandelten Themen mit Bezug zu Umwelt- und Klimaschutz auch für junge Schüler eine immer größere Relevanz“, erklärte Professor Klaus Helling, Dekan des Fachbereichs Umweltwirtschaft/Umweltrecht. Die Kinder-Uni sei dabei Teil eines besonderen Netzwerks des Umwelt-Campus mit den Schulen der Umgebung, in welchem unter anderem über das S.U.N.-Projekt (Schulen und Umwelt-Campus pro Nachhaltigkeit), MINT-Coaching Angebote und über die Mitwirkung bei Studien- und Berufsinformationstagen vielfältige Kooperationen existieren.

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