Experimenten-Reihe in der Gemeinschaftsschule in Türkismühle

Physik mal anders : Physik im Advent brachte Spiel, Spaß und vielerlei Erkenntnisse

Im Foyer der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle wurden kürzlich hohe Druck- und Temperaturunterschiede gemessen, zuweilen kam es auch zu spontanen Entladungen und Implosionen. Augenzeugen berichten gar, dass sie Töne nicht nur hören, sondern in Form von winzigen tanzenden Teilchen sehen konnten.

Durch das Streuen von Salz wurde dem Bilden von Eisschichten entgegengewirkt. Hierbei handelt sich aber nicht um einen unerwarteten Wetterumschwung im Foyer, sondern um „Physik im Advent“.

Wie die Schule berichtet, wurden jeden Tag Experimente, welche mit Spiel, Spaß und Erkenntnisgewinn gespickt waren, gezeigt. Neben Klassikern der vergangenen Jahre, wie beispielsweise dem schwebenden Lametta, gab es auch viele neue Experimente zu sehen. Mit Salz wurde so beispielsweise der Gefrierpunkt von Wasser herunter gesetzt und eine Kältemischung hergestellt – praktisch, wenn im Winter die Straßen voller Schnee liegen und um im Sommer seine Getränke zu kühlen. Jeder, der schon mal in ein Flugzeug eine Chipstüte mitgeschmuggelt hat, weiß: Druckunterschiede lassen Chipstüten platzen und Dosen implodieren. Die oben erwähnten Schallwellen lassen sich durch Korkmehl in einer Röhre sichtbar machen, können sich aber im Vakuum nicht ausbilden. Schade für alle Science-Fiction Fans, denn die epischen Weltraumschlachten ähneln eher einem Stummfilm.

Das sind einige der Phänomene, welche bei Physik im Advent demonstriert wurden. Jeden Tag wurde ein neues Türchen, in Form eines Experiments, aufgestoßen und ermöglichte einen Einblick in Alltagserscheinungen. Und diese Physikshow der besonderen Art, vorbereitet und präsentiert von Physiklehrer Stefan König, zog bereits im dritten Jahr jeden Schultag im Advent in der großen Pause hunderte Schüler in ihren Bann, die bei den Experimenten assistierten.