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Es muss nicht immer Hallenbad sein

Es muss nicht immer Hallenbad sein

Am 3. August „schwimmt“ der Bostalsee-Cup in die zweite Runde. Mit dabei ist auch in diesem Jahr wieder Olympiateilnehmer Andreas Waschburger. Der 27-Jährige hatte bei der Premiere die 1500-Meter-Distanz gewonnen.

Gedrängel gibt es am Bostalsee normalerweise nur um die besten Liegeplätze. Am kommenden Wochenende werden die Ellenbogen allerdings im Kampf um die beste Ausgangsposition ausgefahren. Die zweite Ausgabe des Bromelain-POS-Bostalsee-Cups findet am Sonntag, 3. August, statt. Nachdem bei der Premiere im vergangenen Jahr bereits 200 Freizeit- und Leistungsschwimmer teilgenommen haben, hofft Veranstalter "Niedermeier +" dieses Jahr auf ein noch größeres Starterfeld. Schwimmer und Schwimmerinnen ab 14 Jahren (bei Jugendlichen unter 18 Jahren nur mit schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern) sind eingeladen, ihr Können unter Beweis zu stellen. "Die Resonanz bei der Premiere hat uns gezeigt, dass wir mit dem Bostalsee- Cup eine Veranstaltung ins Leben gerufen haben, die Hobby-, Nachwuchs- und Profisportler sowie Zuschauer gleichermaßen begeistert", sagt Organisator Ralf Niedermeier.

Auch ein saarländischer Olympiateilnehmer ist dabei: Andreas Waschburger ist dieses Jahr erneut Teil des Organisationsteams. Der 27-Jährige hat die 1500-Meter-Distanz bei der Premiere gewonnen und wird am kommenden Sonntag vor Ort sein und für Tipps und Autogramme zur Verfügung stehen. "Das Schwimmen ist eine der meist betriebenen Sportarten und zudem sehr gesund. Viele Sportler schwimmen regelmäßig, fanden im saarländischen Veranstaltungskalender bis 2013 aber kein Freiwasserschwimmevent. Mit dem Bostalsee-Cup wurde da eine Lücke geschlossen", freut sich "Waschi".

Bei der Online-Anmeldung, geöffnet bis Donnerstag 31. Juli, kann zwischen der 750-Meter- (zehn Euro) und der 1500-Meter-Distanz (15 Euro) gewählt werden. Nachmeldungen sind bis eine halbe Stunde vor Wettkampfstart möglich, allerdings für einen Preis von zwölf beziehungsweise 18 Euro. Ein Teil der Startgebühr wird an karitative Zwecke gespendet.

Für Nichtteilnehmer lohnt sich der Weg in das Strandbad ebenfalls. Neben den Rennen, bei dem sich über Unterstützung von draußen sicherlich gefreut wird, findet parallel der Bostalsee-Sporttag statt. Durch die Kooperation mit vielen Vereinen aus dem Landkreis St. Wendel steht ein breites Sportangebot zum Ausprobieren für Groß und Klein bereit. So dürfen die Gäste beispielsweise klettern, Tischtennis spielen oder ihren Gleichgewichtssinn auf der Slackline testen.